In der SVP jagte am gestrigen Montag eine Sitzung die andere. Als erste waren die Bezirksobleute an der Reihe, zu denen auch die in den Abhörprotokollen vorkommenden Meinhard Durnwalder und Christoph Perathoner zählen. Durnwalder wurde aber schon vor Wochen von der Partei bescheinigt, in Rom nicht für die SAD, sondern für alle Konzessionäre in einer Mehrwertssteuersache „zum Wohle des Landes“ interveniert zu haben. Am späten Nachmittag tagten die Strömungen in der Volkspartei.<BR /><BR /> Gemeinsamer Tenor: Rückendeckung für den Obmann bei allen weiteren Schritten. Es gelte, kühlen Kopf zu bewahren. Dass jeder „seinen Senf“ dazugebe, wie Gert Lanz, sei nicht zielführend. Natürlich gebe es in der Partei 2 Gruppen. Das meiste aus den Veröffentlichungen sei eine „alte Suppe“, die jetzt wieder aufgekocht werde, so der Unterlandler Bezirksobmann Oswald Schiefer. Er spricht offen von „Stasi-Methoden“: „Es handelt sich um Gespräche mit politischer Valenz, aber immer um Privatgespräche“, so Schiefer.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="749795_image" /></div> <BR /><BR />Doch es geht nicht nur um die SAD-Protokolle, sondern auch um die Parteispenden. Auch hier erwarten sich Strömungen und Bezirksobleute eine Aufklärung, wohin 2018 wie viel Geld geflossen ist.<BR /><BR />Was am Montag bei der SVP-Fraktionssitzung besprochen wurde und wie SVP-Obmann Philipp Achammer reagiert, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der „Dolomiten“.<BR /><BR /><div class="headline"><embed id="1_headline" /></div>