Sonntag, 12. April 2015

Urzì kritisiert "Sozialhilfe für Mehrfachtäter"

Scharfe Kritik übt der Landtagsabgeordnete Allesandro Urzì: Aus einer Landtagsanfrage sei nämlich hervorgegangen, dass das vorbestrafte Cari-Duo, das aufgrund des Überfalls auf den Pfarrer von St. Jakob traurige Bekanntheit erlangte, in einer WOBI-Wohnung wohnt und kräftig Sozialbeiträge kassiert.

Die mehrfach vorbestrafte Familienbande lebt laut Allesandro Urzì in einer Sozialwohnung und kassiert kräftig Beiträge.
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Die mehrfach vorbestrafte Familienbande lebt laut Allesandro Urzì in einer Sozialwohnung und kassiert kräftig Beiträge. - Foto: © shutterstock

Alessandro Urzì von „L’Alto Adige nel Cuore“ hatte eine Landtagsanfrage eingereicht, um zu erfahren, ob die bereits mehrfach vorbestraften Bruno Cari (20) und Cristina Cari (47), Sozialbeiträge kassieren.

Zur Erinnerung: Die Beiden haben sich im Februar gemeinsam mit dem minderjährigen C.F. (15) in der Pfarrei zum hl. Apostel Jakobus am Opferstock der Kirche zu schaffen machten. Dabei wurden sie von Pfarrer Don Ivo Costanzi ertappt. Doch die Familienbande attackierte den Geistlichen (STOL hat berichtet). Bereits zuvor war das Cari-Duo unter anderem durch Einbruch-Delikte aufgefallen. 

Aus der Landtagsanfrage ging nun laut Urzì hervor, dass das Cari-Duo seit 2013 in einer Wohnung des Wohnbauinstitus lebt und zudem ordentlich Sozialbeiträge kassiert. 

Die Wohnung sei für sie nahezu kostenlos, von 2013 bis 2015 sollen die mutmaßlichen Einbrecher Beiträge von 15.840 Euro von Region und Staat erhalten haben. Durch weitere Beihilfen, unter anderem soll die Familie Wohn- und Kindergeld kassiert haben, erschlichen sie sich laut Urzì insgesamt rund 20.000 Euro. 

Der Landtagsabgeordnete von „L’Alto Adige nel Cuore“ kritisiert dies aufs Schärfste. "Wer sich strafbar macht, soll nicht auch noch auf Kosten der tüchtig arbeitenden Bevölkerung leben dürfen", schimpft Urzì. 

am 

stol