Freitag, 03. Januar 2020

USA schicken rund 3000 zusätzliche Soldaten in Nahen Osten

Nach der Tötung des iranischen Generals Qassem Soleimani entsenden die USA tausende zusätzliche Soldaten in den Nahen Osten.

In Kuwait stationierte US-Soldaten.
In Kuwait stationierte US-Soldaten. - Foto: © APA (AFP) / YASSER AL-ZAYYAT

Ein Vertreter des US-Verteidigungsministeriums sagte am Freitag, es würden rund 3000 Soldaten in die Region geschickt. Die Tötung Soleimanis durch einen US-Drohnenangriff hat Sorgen vor einer Gewalteskalation geweckt, der Iran hat Vergeltung angedroht.

Dies sei eine Vorsichtsmaßnahme angesichts einer verstärkten Bedrohung für amerikanische Kräfte in der Region, verlautete aus Washingtoner Regierungskreisen. Die Truppen der 82. Luftlandedivision würden sich den rund 750 Soldaten anschließen, die in den vergangenen Tagen schon nach Kuwait geschickt worden seien, hieß es. US-Verteidigungsminister Mark Esper strich unterdessen seine Urlaubspläne. Esper verzichte auf seinen für im Jänner geplanten Urlaub, hieß es am Freitag aus Regierungskreisen gegenüber Reuters.

Wie bereits berichtet, drohen die oberste Führung in Teheran und verbündete Milizen , Washington mit Vergeltung.



apa

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