„Sie haben grundlegende Fragen über Assimilation und Kompatibilität ignoriert“, fuhr der Stellvertreter von US-Präsident Donald Trump fort. „Ihnen wurde gesagt, dass es dazu führen würde, und sie haben nicht gehört.“ Er „bete“ dafür, dass Frankreich „diesen Wahnsinn beendet, bevor mehr seiner Wahrzeichen brennen“.<BR /><BR />Vance, der wie Trump unter anderem in der Migrationspolitik scharf rechte Positionen vertritt, versuchte zugleich, die Ausschreitungen in Frankreich für den Wahlkampf vor den US-Kongresswahlen zu nutzen und die oppositionellen US-Demokraten zu attackieren: Die US-Bürger sollten achtgeben, schrieb der Vizepräsident auf X. „Das ist die Zukunft, die die Demokraten im Kongress für euer Land wollen.“<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/politik/schwere-ausschreitungen-bei-protesttag-in-frankreich" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Frankreich war am Samstag am Rande von Massenprotesten gegen gestiegene Lebenshaltungskosten von schweren Ausschreitungen erschüttert worden.</a> In mehreren Städten wurden Gebäude und Autos in Brand gesetzt und Geschäfte geplündert. Es kam zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Randalierern und der Polizei. Nach Angaben der französischen Regierung wurden 1200 Menschen festgenommen. 150 Polizisten wurden demnach verletzt.<BR /><BR />Trump und Vance haben immer wieder europäische Staaten kritisiert, denen sie vorwerfen, zu viele Einwanderer ins Land zu lassen. Seit Trumps Rückkehr ins Weiße Haus im Jänner 2025 verfolgen die USA eine rigorose Abschiebepolitik.