Maduro räumte ein, dass viele Venezolaner seine im Fernsehen und Radio übertragene Ansprache nicht verfolgen können - weil sie am Sonntagabend wieder einmal ohne Strom waren.In Venezuela ist es seit Anfang März wiederholt zu massiven Stromausfällen gekommen, die weite Teile des südamerikanischen Krisenstaates lahmlegten. Maduro führt die Stromausfälle auf „Sabotage” der Opposition und der USA zurück. Oppositionsführer Juan Guaidó macht dagegen die Regierung, fehlende Wartung der Infrastruktur und Missmanagement für die Probleme verantwortlich.Vor Maduros Ankündigung von Stromrationierungen hatte Kommunikationsminister Jorge Rodríguez angesichts der Versorgungsengpässe eine Verkürzung der Arbeitstage bekanntgegeben. In Unternehmen und Behörden soll der Arbeitstag demnach fortan um 14.00 Uhr enden. Die Schulen sollen weiterhin geschlossen bleiben.apa/ag.