<h3> Cristina Pallanch: „Noch ist es zu früh, etwas zu sagen“</h3><div class="img-embed"><embed id="1101420_image" /></div> <BR /><BR />Die Bürgermeisterin von Kastelruth, Cristina Pallanch, will ihre Meinung zu der geplanten Bahnverbindung zwischen Saltria und Monte Pana nicht äußern. „Wir haben das Projekt im Gemeinderat noch gar nicht besprochen. Es ist noch immer die Arbeitsgruppe am Zug. Ich kann deswegen noch nichts sagen, es ist noch zu früh“, sagt die Bürgermeisterin. <BR /><BR />Auf die Frage, wie sie über das Projekt abstimmen werde, antwortet sie: „Alle wollen sie mich in diese Ecke treiben, ich lasse das aber nicht zu. Es ist noch zu früh, etwas zu sagen. Erst wenn alle Informationen auf dem Tisch sind, wird sich der Gemeinderat Kastelruth mit der Thematik befassen. Wir werden sowieso schon in die Schublade getan, dass nur Kastelruth die Verbindung will. Das finde ich nicht okay. Das Trinkwasserschutzgebiet ist für Kastelruth genauso wichtig und schützenswert, wie auch für die Gemeinde St. Ulrich.“ <BR /><BR /><h3> Christoph Senoner: „Will mich dazu nicht äußern“</h3><div class="img-embed"><embed id="1101423_image" /></div> <BR />Auch der Bürgermeister von St. Christina, Christoph Senoner, will sich auf die Frage, wie er abstimmen wird, nicht äußern. „Es gibt auch noch keine Tendenz, was meine Stimme angeht. Wenn es Zeit ist abzustimmen, werde ich meine Meinung äußern“, sagt Senoner. <BR /><BR />Wie der Gemeinderat abstimmen werde, wisse er auch nicht: „Ich bin da überfragt. Der Gemeinderat wird den Willen der Bevölkerung widerspiegeln, gehe ich davon aus. Jeder Gemeinderat kann aber nach bestem Wissen und Gewissen abstimmen.“ <BR /><BR /><h3> Tobia Moroder: „Ich bin strikt gegen eine Verbindung“</h3><div class="img-embed"><embed id="1101426_image" /></div> <BR /><BR />Auch wenn die Gemeinde St. Ulrich territorial von der Bahnverbindung nicht direkt betroffen ist und daher nicht über das Projekt mit abstimmen kann, hat sich der Gemeinderat gegen eine Bahnverbindung ausgesprochen. Strikt dagegen ist auch Bürgermeister Tobia Moroder: „Ich war vom ersten Moment an dagegen. Eine Bahnverbindung zwischen Saltria und Monte Pana brauchen wir auf gar keinen Fall. Touristen aus aller Welt machen Fotos des Langkofels und der darunterliegenden Cunfinböden. Das bedeutet es ist eines der schönsten Orte weltweit. Und wir wollen hier eine Bahn bauen? Das Gebiet muss bewahrt werden.“<BR /><BR />Bei einem so großen Projekt habe die Gemeinde St. Ulrich sehr wohl etwas zu sagen, auch wenn sie territorial nicht direkt betroffen ist, so Moroder. Durch eine Verbindungsbahn würden sich zum Beispiel die Verkehrsflüsse im gesamten Tal ändern. „Wir müssen jetzt sehen, wie wir vorgehen. Es hängt davon ab, wie es weiter geht. Noch wurde nichts beschlossen, wir können deswegen gegen nichts vorgehen. Sobald es soweit ist, werden wir über einen Rekurs nachdenken“, sagt der Bürgermeister. <BR /><BR /><h3> Roland Demetz: „Wir brauchen nicht noch mehr Touristen“</h3><div class="img-embed"><embed id="1101429_image" /></div> Wie die Gemeinde St. Ulrich ist auch Wolkenstein nicht territorial von der Bahnverbindung betroffen. Auch wenn der Gemeinderat deshalb nicht direkt mitbestimmen kann, hat er trotzdem gegen eine Verbindung gestimmt. „Früher war der Tourismus nicht so stark, die Seiser Alm hat nicht gut gearbeitet. Mittlerweile haben die Übernachtungen zugenommen. Irgendwann ist aber genug. Es gibt Touristen, die beklagen, dass es zu voll ist. Eine neue Bahn würde das Problem verschärfen und das hat mit Qualität nichts mehr zu tun. Mehr Leute haben bei uns nicht Platz“, sagt Senoner. <BR /><BR />Die Gemeinde Wolkenstein werde nun abwarten, bis die Gemeinde St. Christina oder Kastelruth einen Beschluss zum Projekt fasst. Falls es soweit kommen sollte, werde die Gemeinde Wolkenstein Rekurs einlegen, so Demetz. <BR /><BR /><h3> Stefan Leiter: „Ist nicht Zuständigkeit der Gemeinde Lajen“</h3><div class="img-embed"><embed id="1101432_image" /></div> <BR />Am wenigsten von der Verbindung betroffen ist die Gemeinde Lajen. Sie ist aber trotzdem beteiligt, da Lajen auch an der Ausarbeitung des Masterplans Gröden, der für die Bahnverbindung verbindlich ist, dabei war. „Die Gemeinden die vor Ort betroffen sind, sollen die Entscheidungen treffen. Das Projekt liegt nicht im Zuständigkeitsbereich der Gemeinde Lajen“, sagt der Bürgermeister. Der Gemeinderat werde deswegen auch nicht Position beziehen.