Donnerstag, 20. Oktober 2016

Verfassungsausschuss in Rom verabschiedet Ladinergesetz

Am Donnerstag wurde im Verfassungsausschuss der Abgeordnetenkammer in Rom, der von den SVP-Abgeordneten Daniel Alfreider, Manfred Schullian, Albrecht Plangger und Renate Gebhard eingereichte Gesetzentwurf zum Schutz der ladinischen Minderheit verabschiedet. „Ein wichtiger Schritt für die Rechte der Ladiner“, sagt Alfreider.

Der Gesetzesentwurf wird nach der Verabschiedung im Verfassungsausschuss nun dem Plenum der Abgeordnetenkammer vorgelegt. - Archivbild
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Der Gesetzesentwurf wird nach der Verabschiedung im Verfassungsausschuss nun dem Plenum der Abgeordnetenkammer vorgelegt. - Archivbild - Foto: © APA/EPA

„Mit diesem Gesetzentwurf werden einige Diskriminierungen der Ladiner, die heute im Südtiroler Autonomiestatut vorhanden sind, beseitigt. Unsere Autonomie beruht auf die Gleichbehandlung der drei Sprachgruppen. Dank dieser Grundsätze war es möglich das friedliche Zusammenleben mehrerer Sprachgruppen in Südtirol zu gewährleisten und ein System aufzubauen, indem sich die Südtiroler Bevölkerung nach den eigenen Bedürfnissen frei entwickeln kann“, erklärt Kammerabgeordneter Daniel Alfreider in einer Presseaussendung.

„Und als Südtiroler Abgeordnete in Rom besteht unsere Aufgabe vor allem darin, unsere Autonomie und unsere Kompetenzen weiterzuentwickeln."

Entwurf wird nun dem Plenum vorgelegt

Nachdem der Gesetzentwurf von der Verfassungskommission verabschiedet wurde, wird er demnächst dem Plenum der Abgeordnetenkammer vorgelegt werden. „Der Weg ist noch lang, aber Schritt für Schritt erlangen wir wichtige Ergebnisse. Ich bedanke mich bei Landesrat Florian Mussner, allen Funktionären der SVP Ladina, bei Christoph Perathoner, bei der Südtiroler Volkspartei, bei allen Parlamentariern, die unseren Anliegen unterstützt haben, und auch bei allen Landesabgeordnete, die sich für ein positives Gutachten zum Ladinergesetz eingebracht haben“, so Alfreider.

stol

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