Ziele, Leitplanken, Zeitplan und Organisation des Projekts haben der Landeshauptmann und Verwaltungslandesrätin Waltraud Deeg am Montag den Vertretern der Unternehmerverbände und Gewerkschaften vorgelegt und dabei betont, dass eine Verwaltungsinnovation aus gleich mehreren Gründen notwendig sei."Die letzte grundlegende Reform der Verwaltung ist 1992 erfolgt, seitdem ist die Verwaltung aber dank neuer Kompetenzen gewachsen, hat neue Aufgaben übernommen", so Kompatscher. Landesrätin Deeg verwies zudem auf den sich wandelnden gesellschaftlichen Kontext (Bevölkerungsentwicklung, Globalisierung, veränderte Erwartungshaltungen der Bürger) und die Notwendigkeit, dass die Verwaltung daran angepasst werde.Innerhalb dieses Rahmens gehe es um die Fragen, welche Leistungen das Land erbringen müsse und wolle. So müsse die Vorgabe einer grundlegenden Anpassung der Verwaltung dank eines klaren Leistungskatalogs, einem effizienten Personalmanagement, Steuerung und Controlling in eine neue, eine funktionierende Organisation münden, so Deeg.Die zweite Vorgabe, die eine Abkehr vom Fortschreiben der Ausgabenposten vorsieht, werde mit Hilfe einer systematischen Prüfung aller Posten in Form einer zielgerechten, effizienten Verwendung der Mittel erreicht; die dritte, die bürokratische Entlastung, durch eine Vereinfachung der Prozesse. "Schließlich müssen wir eine gelebte Verantwortung und eine aktive Verwaltungskultur etablieren", so die Landesrätin.Landeshauptmann Kompatscher betonte, dass dies ein langfristiger Prozess sei, der bis 2018 maßgeblich auf den Weg gebracht worden sein soll: "Das ist eine Reform, die von nicht heute auf morgen durchgesetzt wird", so Kompatscher. Vielmehr gehe es darum, die Reform aus der Verwaltung heraus anzugehen und umzusetzen.