Dies sei eine Maßnahme, um für mehr Effizienz, weniger Mehrgleisigkeiten und weniger Kosten im Sanitätsbetrieb zu sorgen, so der Landtagsabgeordnete. „Die Gesundheitsbezirke sind die Verlängerung der früheren vier Sanitätsbezirke und haben dazu geführt, dass zusätzliche Verwaltungsebenen an der Spitze des Sanitätsbetriebes eingeführt wurden anstatt insgesamt Verwaltungen abzubauen und effizienter zu gestalten“, so Pöder.Diesen Vorschlag habe er bereits vor Jahren im Zusammenhang mit der Schaffung des einheitlichen Sanitätsbetriebes gemacht.„Weiters sind die Basisärzte aufzuwerten. Sie sollten gemeinsame Ambulatorien, Sprechstundenhilfen und Pflegepersonal in den Sprengelsitzen oder in größeren Ortschaften gemeinsame Ambulatorien in Ärztehäusern nützen können und wesentlich mehr Aufgaben erhalten. Zudem sollten die Basisärzte mehr leistungsbezogen bezahlt werden“, so der Abgeordnete weiter.„Eine Vielzahl von Erste-Hilfe-Fällen und anderen ambulanten Behandlungen würden dadurch von den Krankenhäusern ferngehalten, Kosten reduziert und auch die Wartezeiten verringert.“Insgesamt solle die Entlohnung auf verschiedenen Ebenen im Sanitätsbetrieb mehr leistungsbezogen werden als bislang.Pöder fordert weiters ein Überdenken der privatärztlichen Tätigkeit in den öffentlichen Krankenhausstrukturen. „In den öffentlichen Krankenhäusern sollen öffentliche Arbeiten verrichtet werden und es darf dort keine Zwei- oder gar Dreiklassenmedizin gefördert werden.“