Was Falkensteiner zu diesen Vorwürfen sagt.<BR /><BR />Die Gemeinde Kiens hat nach der Festlegung der Trasse der Umfahrung und deren Eintragung in den Bauleitplan zwei Bauprojekte (insg. 3 Gebäude) genehmigt. Dies mache, so unterstreichen Köllensperger und Rieder, eine Anpassung der Umfahrungstrasse samt Zeitverzögerung und Kostensteigerung von rund 5 Millionen Euro nötig. Dass es dabei auch um ein Gebäude eines Familienangehörigen gehe, mache die Sache für Köllensperger und Rieder zum „Skandal“.<BR /><BR />Landesrat Daniel Alfreider erklärt in seiner Antwort auf die Anfrage, dass die Gemeinde den Bau von 3 Gebäuden nach der Genehmigung der Tunneltrasse und der Änderung des Bauleitplanes der Gemeinde Kiens genehmigt habe.<BR /><BR />Derzeit werde die Änderung der Strecke untersucht, „um sie im Hinblick auf die Verbesserung der Sicherheitsparameter und die Einbindung in die Landschaft zu optimieren und sie an die bestehende Situation anzupassen“. <BR /><BR />Was die Änderung am Tunnelprojekt betrifft, so erklärt Alfreider, dass sich die Trasse geringfügig ändert, indem sie unter Beibehaltung des genehmigten Verlaufes leicht nach Westen verlegt wird. Weiters wird nun doch der Tunnel im Osten um 135 Meter in offener Bauweise verlängert und ein zweiter Fluchtstollen errichtet. Eine Verlängerung der Dauer der Arbeiten ist derzeit nicht festgelegt. Die Erhöhung der Kosten beläuft sich auf rund 5,3 Millionen Euro und sei „vor allem auf die Verbesserungen hinsichtlich Landschaftsschutz und Verkehrssicherheit zurückzuführen. <BR />Die Mehrkosten werden vom Land getragen“, erklärt Alfreider.<BR /><BR />Der Kiener Bürgermeister Andreas Falkensteiner lässt die Vorwürfe gegen seine Person nicht stehen.<BR /><BR />Die Erweiterungszone um die es hier gehe, sei schon lange vor der endgültigen Trassierung des Tunnels beschlossen worden. Der Bau der Umfahrung sei immer wieder verschoben worden, „aber irgendwann mussten wir unseren Leuten ermöglichen, ihr Vorhaben zu verwirklichen“, sagt Falkensteiner. Dem Land wurde das Vorhaben vorgelegt und es habe keine Einwände gegeben.<BR /><BR />Was die Baukonzession des Projekts beim Hotel seines Cousins betrifft (Bau eines Schwimmbades), erklärt Falkensteiner, dass sämtliche damit zusammenhängende Beschlüsse über den Tisch seiner Stellvertreter gegangen seien. Er selbst habe sich damit nie befasst.<BR /><BR />Die Tunneltrasse führe rund 20 Meter unter dem Hotel vorbei und werde deshalb vom Bauvorhaben nicht beeinträchtigt.<BR /><BR />Der wahre Grund für die Verzögerung sei vielmehr, „dass im Bereich des Westportals eine Fülle von Infrastrukturen zusammen kommen, deren Verlegung oder Neutrassierung im Vorfeld der Arbeiten zu wenig berücksichtigt wurde“, erklärt Falkensteiner abschließend.<BR />