„Wir sind erfreut zu hören, dass die Kontrollen an die neuen EU-Vorgaben angepasst werden, dass das System langsam wieder ins Rollen kommt und dass viele zugesagte Beiträge - wenigstens für jene Projekte, die man für einwandfrei hält - bereits im Dezember und Jänner ausgezahlt werden können", erklärt Ausschussvorsitzende Elena Artioli nach Ende der Sitzung.Neue EU-Vorgaben: Kontrollen ändern sichMolon erklärte dem Ausschuss, wie sich das Verfahren und die Kontrollen nach den neuen EU-Vorgaben ändern müssen. Vorgaben, die übrigens auch in anderen EU-Ländern zum Auszahlungsstopp geführt hätten.Die EU wolle jetzt engmaschige und einheitliche Kontrollen zu den ESF-Mitteln. Die Anpassung des Verfahrens an die teilweise sehr komplizierten Vorgaben und die entsprechende Schulung des Personals gehöre derzeit zu den Prioritäten der Europaabteilung, ebenso der Abschluss der alten Verfahren und die Erarbeitung des nächsten Fünf-Jahres-Programms.Ausschuss will Ex-Direktoren anhörenZu den alten, beanstandeten Verfahren konnte Molon, der erst seit rund zwei Monaten im Amt ist, wenig sagen. Daher will der Ausschuss für die nächsten Sitzungen - am 26. Und 28. Jänner - seine Vorgänger Thomas Mathà, Judith Nothdurfter und Barbara Repetto anhören.Zudem sollen die Berichte der verschiedenen Aufsichtsbehörden zu den Audits im Bereich des Europäischen Sozialfonds im Zeitraum 2009/2010 eingeholt werden.