<h3> Fachliche Einblicke und spannende Diskussionen</h3>Trotz wechselhaftem Wetter startete das Programm mit einer Stadtführung von Frau Friederike Wielander, die den Studierenden die architektonischen Besonderheiten Bozens und deren raffinierte Nutzung des Sonnenlichts näherbrachte. Der Donnerstag stand ganz im Zeichen des Public Management . Lisa Bringhenti und Alex Castellano von der Südtiroler Landesverwaltung gaben fachliche Impulse zu den Themen Employer Branding und Smart Working , die auf große Resonanz bei den Studierenden stießen. Am Nachmittag folgte ein Besuch im Südtiroler Landtag, wo ein intensiver Austausch mit den Abgeordneten Brigitte Foppa und Harald Stauder sowie ein Besuch der Landtagssitzung stattfand. Den Abschluss des Tages bildete eine Besichtigung des Dokumentationszentrums Siegesdenkmal.<h3> Digitalisierung und Autonomie im Fokus</h3>Am Freitag lag der Schwerpunkt auf der digitalen Verwaltung. Forscher Peter Decarli vom Institut für Public Management der Eurac Research referierte über die aktuellen Entwicklungen hin zu einer digitalen öffentlichen Verwaltung vor und beleuchtete deren Auswirkungen auf die Autonomie des Landes. Ein weiteres Highlight war der Vortrag von Martin Matscher, Direktor der Abteilung Personalentwicklung des Südtiroler Gesundheitsbetriebs, der die Autonomie Südtirols am Beispiel des Gesundheitswesens aufzeigte und die aktuellen Herausforderung in diesem Sektor einging. Die Diskussion mit Marc Röggla vom Eurac-Center of Autonomy Experience vertiefte das Verständnis für die gesellschaftlichen Auswirkungen von Südtirols Autonomie. Ein kulturhistorischer Abschluss fand am Konservatorium Claudio Monteverdi statt, wo die Studierenden sich vor Ort mit dem Thema Kulturmanagement auseinandersetzten.<h3> Historisches Finale mit Ötzi</h3>Den Abschluss der Exkursion bildete am Samstag der Besuch im Archäologiemuseum inklusive einer musealen Begegnung mit der berühmtesten Mumie der Welt: Ötzi. Die langjährige Kooperation zwischen der HWR Berlin und Eurac Research zeigte damit auch in diesem Jahr, dass es wertvoll ist, wenn sich interessierte junge Menschen über die Grenzen hinweg begegnen, nicht nur was Länder betrifft, sondern auch über unterschiedliche Disziplinen hinweg. Das offizielle Kooperationsabkommen beider Forschungs- und Ausbildungszentren soll auch zukünftig verlängert und damit weitere solcher Begegnungen möglich gemacht werden.