Mittwoch, 13. November 2019

Von der Gleichstellung weit entfernt: Chefin bleibt oft ein Fremdwort

577 Führungskräfte hat das Land seit Beginn der Amtszeit Kompatscher I ernannt. Von einer Gleichstellung zwischen Mann und Frau ist man trotz seit 9 Jahren geltendem Gesetz aber noch immer weit entfernt. Zwar sind 2 Drittel der Landesangestellten weiblich, aber je höher es auf der Karriereleiter geht, um so weniger Frauen findet man.

2 Drittel der Landesangestellten sind zwar weiblich, aber je höher es auf der Karriereleiter geht, um so weniger Frauen findet man.
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2 Drittel der Landesangestellten sind zwar weiblich, aber je höher es auf der Karriereleiter geht, um so weniger Frauen findet man. - Foto: © shutterstock
Seit 2010 ist es in Kraft, das sogenannte Gleichstellungsgesetz, wonach Männern und Frauen dieselben Chancen eingeräumt werden sollen.

In einer Landtagsanfrage wollte die Grüne Brigitte Foppa wissen, wie es heute, 9 Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes, effektiv um die Gleichstellung in Südtirol steht – insbesondere bei den Führungskräften des Landes.

Die Antwort von Landeshauptmann und Personallandesrat Arno Kompatscher fällt ernüchternd aus – zumindest was die nackten Zahlen betrifft. Von den 577 Führungskräften, die das Land seit 2013 ernannt hat, sind 362 Männer, 215 Frauen. „Der Anteil der weiblichen Führungskräfte beträgt zum heutigen Zeitpunkt insgesamt 32,9 Prozent“, schreibt Kompatscher in seiner Antwort.

em