Dienstag, 16. April 2019

Vorerst keine Rückkehr von Luis Durnwalder & Co

Seit Sonntag gibt es ihn: Den direkten Zugang zu den SVP-Mandataren in Bozen, Rom und Brüssel für Mitglieder und Ortsobleute der Südtiroler Volkspartei. Dies ist aber nur eines der Segel, das die SVP setzt, um wieder Fahrt aufzunehmen.

Knappe 4 Stunden lang diskutierten an die 150 Ortsobleute, Bürgermeister und Mandatare der SVP gestern Abend hinter verschlossenen Türen über die Zukunft ihrer Partei. -Foto: DLife
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Knappe 4 Stunden lang diskutierten an die 150 Ortsobleute, Bürgermeister und Mandatare der SVP gestern Abend hinter verschlossenen Türen über die Zukunft ihrer Partei. -Foto: DLife

Vertagt wurde bei der gestrigen Klausur in Bozen hingegen der Vorschlag, ehemalige Parteiobmänner und Landeshauptleute in den Parteiausschuss aufzunehmen.

Knappe 4 Stunden lang diskutierten an die 150 Ortsobleute, Bürgermeister und Mandatare der SVP gestern Abend hinter verschlossenen Türen über die Zukunft ihrer Partei. Ein ganzes Paket an Maßnahmen, hatte die Parteispitze im Vorfeld ausgearbeitet.

Eine erste Maßnahme ist seit Sonntag aktiv und laut Parteisekretär Stefan Premstaller auch sehr gut angekommen: Die Möglichkeit für Mitglieder und Ortsobleute, per E-Mail über die Parteizentrale direkt mit Mandataren in Kontakt zu treten.

Durnwalder kommt vorerst nicht zurück

Vorläufig nichts wurde es am Sonntag mit der Rückholaktion der ehemaligen Parteiobmänner und von Landeshauptmann a.D. Luis Durnwalder. Dieser hatte bereits im Vorfeld gemeint, er sehe sich eher in beratender Funktion.

Fix hingegen ist, dass  es für Parlaments- und Europawahlen nicht mehr zwingend eine parteiinterne Vorwahl abgehalten werden muss. Dies hatte dazu geführt, dass eine solche auch dann durchgeführt werden muss, wenn es nur einen Kandidaten gibt.

D/em

stol