Da sich die Hiobsbotschaften aus Rom von Tag zu Tag häufen, hat die Landesregierung am Montag erneut beschlossen Geld „einzufrieren“. Drei Prozent müssten pro Ressort – aus Angst vor weiteren finanziellen Belastungen aus Rom - auf die Seite gelegt werden.„Dieses Geld darf nicht ausgegeben werden“, kündigte Durnwalder an.Dabei handle es sich um Geld, welches die Landesräte in ihren Plänen bereits einkalkuliert hätten. „Gerade deshalb hoffen wir, dass wir irgendwann das eingefrorene Geld freigeben können“, so der Landeshauptmann.Bekanntlich wurde bereits im Dezember entschieden, fünf Prozent der Haushaltsmittel in den jeweiligen Kapiteln nicht zu verpflichten.Haushalt: Ein Minus von 400 Millionen Euro? Doch: Aus Rom komme derzeit nichts Gutes. Im Gegenteil: Der Sparkurs sei rigoros, aber auch chaotisch. Planungen seien nicht möglich, so Durnwalder, der auf den kommenden Haushalt verwies.„Auch dieser muss geplant werden. Wir müssen deshalb wissen, mit wie vielen Einnahmen wir rechnen können. So wie es derzeit aussieht, können wir uns auf einen Haushalt mit einem Minus von 400 Millionen Euro gefasst machen. Das ist viel Geld, besonders in Zeiten wie diesen“, gab sich der Landeshauptmann nachdenklich.joi