Sonntag, 26. Januar 2020

Waffenembargo gegen Libyen wird laut UNO weiter gebrochen

Trotz der Beschlüsse der Berliner Libyen-Konferenz verstoßen einige Gipfel-Teilnehmer nach UNO-Angaben weiter gegen das Waffenembargo für den Krisenstaat.

Die Libyen-Konferenz fand in Berlin statt.
Die Libyen-Konferenz fand in Berlin statt. - Foto: © APA (AFP/TURKISH PRESID. PRESS) / MURAT CETINMUHURDAR

Die Unterstützungsmission der Vereinten Nationen für Libyen (UNSMIL) verurteilte die „andauernden und unverhohlenen Verstöße“ in einer Mitteilung am Sonntag.

Auf der Libyen-Konferenz in Berlin hatten sich die 12 Teilnehmerstaaten auf ein Abschlussdokument geeinigt, das ein Ende des Krieges in dem nordafrikanischen Land ermöglichen soll.

Die Teilnehmer verpflichteten sich zu einer Einhaltung und stärkeren Kontrolle des Waffenembargos für das nordafrikanische Krisenland. Sie sagten zudem zu, dass es „keine weiteren Unterstützungsleistungen“ für die libyschen Konfliktparteien geben soll.

apa/dpa

Schlagwörter: