Der Fortschritt des Abkommens wird durch den anhaltenden Krieg Israels gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon sowie einen neuen Streit um die Blockade der für den weltweiten Erdölhandel wichtigen Seestraße von Hormuz gefährdet. Experten sollen die Gespräche am Freitag in Islamabad einleiten.<BR /><BR />US-Präsident Donald Trump warf der Führung in Teheran in der Nacht zum Freitag vor, die Durchfahrt von Ölschiffen weiterhin zu behindern, und warnte den Iran davor, Gebühren von Tankern zu verlangen. Zugleich belasten neue militärische Auseinandersetzungen die Lage: Das israelische Militär griff nach eigenen Angaben am frühen Freitag zehn Raketenabschussrampen im Libanon an, während die mit dem Iran verbündete Hisbollah-Miliz eine Rakete auf die nordisraelische Stadt Haifa abfeuerte.<h3> Unterschiedliche Auslegung des Abkommens</h3>Ein zentraler Grund für die Fragilität ist die unterschiedliche Auslegung des Abkommens. Während die USA und Israel betonen, der Libanon sei von der Waffenruhe ausgenommen, bezeichnen der Iran und das Vermittlerland Pakistan das Land als untrennbaren Bestandteil der Vereinbarung. Der oberste geistliche Führer des Iran, Ayatollah Mojtaba Khamenei, kündigte am Donnerstag Vergeltung für die Angriffe auf sein Land an.