In Sexten dürfte sich heuer nur die SVP-Liste der Wahl stellen. Die Bürgerliste „Stark für Sexten“ hat nämlich ihre politische Arbeit beendet. Josef Tschurtschenthaler führt dafür vor allem 2 Gründe an: Zum einen war es nach dem angekündigten Rückzug der beiden Bürgerlistler im Gemeinderat, Gudrun Happacher und Jakob Watschinger, sehr schwer, neue Kandidaten zu finden. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1139244_image" /></div> <BR /><BR />„Ich habe sehr viele angesprochen – und sehr viele Absagen bekommen“, erklärt Tschurtschenthaler. Zudem sei die eigene Bilanz ernüchternd gewesen: „Ich wollte in der Gemeindepolitik etwas bewegen, es ist aber leider nichts gegangen, gar nichts.“<BR /><BR />Zwischenzeitlich hatte es in Sexten so ausgesehen, als würde eine neue Bürgerliste entstehen. Daraus scheint aber nichts geworden zu sein. Jedenfalls weiß Bürgermeister Thomas Summerer nichts davon. So dürfte er der einzige Bürgermeisterkandidat in Sexten sein. Die Liste selbst bezeichnet Summerer als gut. „Wir haben interessante Kandidatinnen und Kandidaten.“ Viele sind es allerdings nicht. Für die 15 Sitze im Sextner Gemeinderat gibt es laut Auskunft des Bürgermeisters lediglich 18 Bewerberinnen und Bewerber.<BR /><BR />Ein ähnliches Bild zeichnet sich in der Gemeinde Innichen ab. Hier wird sich, wie berichtet, die Bürgerliste „Innichen – San Candido 2020“, die vor 5 Jahren noch ein Drittel der Gemeinderatssitze errungen hat, nicht mehr der Wahl stellen. Damit werden aller Voraussicht nach nur mehr die Südtiroler Volkspartei und die Liste „Insieme per San Candido – Gemeinsam für Innichen“ antreten.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1139247_image" /></div> <BR /><BR />Einziger Bürgermeisterkandidat in Innichen dürfte der amtierende Bürgermeister Klaus Rainer sein. In der Liste „Insieme“ werde sich nämlich niemand für das Bürgermeisteramt bewerben, erklärt Listenführer Marco Dapoz. Während die Zahl der Kandidatinnen und Kandidaten in der SVP mit etwa 20 beziffert wird, will „Insieme per San Candido – Gemeinsam für Innichen“ mit 16 Kandidatinnen und Kandidaten antreten. Dapoz findet es „sehr schade, dass die Bürgerliste nicht mehr antritt.“ Dadurch seien im Gemeinderat die Themen stets umfassend diskutiert worden. „Jetzt wird es etwas einseitig werden“, fürchtet er.<BR /><BR />Keine großen Neuerungen wird es hingegen in der Gemeinde Toblach geben. Hier werden wie schon vor 5 Jahren die SVP, die Bürgerbewegung Lista Civica „Gemeinsam Insieme Toblach Dobbiaco“ und die Lista „Tre Cime Indipendenti – Unabhängige“ zur Wahl antreten. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1139250_image" /></div> <BR /><BR />Für das höchste Amt in der Gemeinde werden sich der bisherige Bürgermeister Martin Rienzner und Greta Niederstätter Serani von der Bürgerbewegung bewerben. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1139253_image" /></div> <BR /><BR />Insgesamt besteht die SVP-Liste aus 17 Kandidatinnen und Kandidaten (7 Frauen, 10 Männer), jene der Bürgerbewegung aus 11 Kandidatinnen und Kandidaten (4 Frauen, 7 Männer) und jene der Lista „Tre Cime“ aus 9 Kandidatinnen und Kandidaten (3 Frauen, 6 Männer). <BR /><BR />Anders in Prags: Hier wird sich voraussichtlich nur die Liste der Südtiroler Volkspartei der Wahl stellen. 2020 hatte es daneben auch das „Kleine Edelweiß“ gegeben. Die heurige SVP-Liste wird 18 Kandidatinnen und Kandidaten umfassen, 6 Frauen und 12 Männer, die sich um die 12 Sitze im Gemeinderat bewerben werden. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1139256_image" /></div> <BR /><BR />Einziger Bürgermeisterkandidat ist Friedrich Mittermair, der amtierende Bürgermeister, der allerdings nichts dagegen hätte, wie er sagt, „wenn es noch einen zweiten Kandidaten oder eine zweite Kandidatin gäbe“. Mit den Kandidatinnen und Kandidaten ist Mittermair übrigens hochzufrieden. „Wir haben viele junge Leute auf der Liste – und das ist sehr erfreulich.“