In der Abgeordnetenkammer werden in Trentino-Südtirol insgesamt 777.135 Wähler aufgerufen, auf dem rosa Stimmzettel ein Listenzeichen anzukreuzen.147 Kandidaten stellen sich diesmal der Wahl, 2008 waren es 168, berichtet die Tageszeitung "Dolomiten" in ihrer Dienstag-Ausgabe.Die Kandidaten werden nicht direkt gewählt, auf den Stimmzetteln stehen deshalb auch keine Namen. Die besten Chancen haben die Listenführer und die dahinter Platzierten.Um einen Abgeordneten zu stellen, müssen Minderheitenparteien 20 Prozent der Stimmen auf regionaler Ebene erreichen. 20 Prozent von 777.135 Wählern sind 155.427 Bürger.Liegt die Wahlbeteiligung bei 80 bis 85 Prozent, benötigen Minderheitenparteien etwa 130.000 Stimmen, um die 20 Prozent zu schaffen. Zum Vergleich: 2008 kam die SVP auf 132.612 Stimmen in Südtirol (44,3 Prozent). Auf regionaler Ebene erreichte das Edelweiß mit dem PATT gemeinsam 23,96 Prozent. Der PATT lieferte damals 15.054 Stimmen. SenatUm Kandidaten in die Abgeordnetenkammer zu wählen, muss ein Bürger 18 Jahre alt sein, um einen Senatskandidaten zu wählen, 25 Jahre. Die sieben Senatoren der Region werden von 341.630 Wählern in Südtirol und 366.036 im Trentino gewählt: jeweils drei in Wahlkreisen in Südtirol und drei im Trentino, der siebte Sitz geht an den besten Verlierer. Der Kandidat mit den meisten Stimmen ist fix gewählt. Um eine Partei bzw. einen Kandidaten zu wählen, genügt es, das Listenzeichen anzukreuzen. Im Senatswahlkreis Ost (Eisacktal/Wipptal/Pustertal) stellen sich ebenso wie im Senatswahlkreis West (Burggrafenamt/Vinschgau) zehn Kandidaten der Wahl, im Wahlkreis Bozen/Unterland hingegen elf. _______________________________________________________________________Weitere Informationen zu den Parlamentswahlen gibt es in der Dienstag-Ausgabe der Tageszeitung "Dolomiten".