An zweiter Stelle liegt der Jungunternehmer Manuel Baldizon, der angesichts der hohen Gewalt- und Mordrate die Wiedereinführung der Todesstrafe in dem zentralamerikanischen Staat propagiert.Neun der zehn Bewerber gehören zum rechten Lager, der gemäßigt linken Friedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchu werden nur etwa zwei Prozent der Stimmen zugetraut. Nach den letzten Umfragen wird keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit der Stimmen im ersten Wahlgang erreichen. Damit wird im November eine Stichwahl fällig.Ein Großaufgebot an Polizisten soll für die Sicherheit der 7,3 Millionen Wahlberechtigten sorgen, die auch den Vizepräsidenten und 333 Bürgermeister bestimmen sollen. Die ausufernde Kriminalität ist Guatemalas herausragendes Problem. Mit bis zu 50 Morden auf 100.000 Einwohner gehört das mittelamerikanische Land zu den Staaten mit der höchsten Mordquote in ganz Amerika.dpa