Zur Landtagswahl am 22. Oktober treten 16 Parteien an und vor allem auf deutscher Seite gibt es so viel Konkurrenz wie nie. Die SVP wirbt mit dem Motto „Zomholtn“, hält ihre Organisationen aber mit 8000 Euro knapp.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="944014_image" /></div> „Es stimmt, dass den Richtungen früher mehr Geld zur freien Verfügung stand“, sagt <b>SVP-Obmann Philipp Achammer</b>. Mitunter sei es aber „nicht unbedingt für Wahlkampf“ ausgegeben worden, nennt Achammer ein Buffet von 1500 Euro für eine Landesversammlung als Beispiel. Das Servicepaket der Partei sei umfangreicher geworden. Und von wegen nur ein Prozent vom Gesamtbudget: „8000 Euro sind ein Sockelbetrag. Wenn es zusätzliche tolle Initiativen gibt, kann sie das Wahlkampfkomitee unterstützen“, sagt Achammer.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="944017_image" /></div> „8000 Euro sind wenig, aber die Kassen sind klamm“, sagt <b>SVP-Arbeitnehmervorsitzende Magdalena Amhof</b>. In früheren Wahlkämpfen standen dem linken Parteiflügel jeweils 30.000 Euro zur Verfügung. Diesmal muss ein „demütiger“ Wahlkampf reichen. „Wir setzen auf die Leute vorn, vor allem Landeshauptmann und dann Parteiobmann“, so Amhof. Einen gemeinsamen Werbeprospekt der Arbeitnehmer gebe es heuer nicht. „Wir machen gemeinsam Straßenwahlkampf, und jeder verteilt seine eigenen Unterlagen“, so Amhof. Auch Post von den SVP-Arbeitnehmern gebe es diesmal nicht. „Der Druck wäre ja noch machbar, aber das Eintüten und Versenden per Post ist nicht mehr drin“, sagt sie. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="944020_image" /></div> Die Jugend in der SVP leistet sich einen Brief an die Erstwähler. Der schlägt zwar mit 2500 Euro zu Buche, was bei 8000 Euro Budget nicht wenig ist – muss aber sein. „Wir arbeiten viel mit sozialen Medien. Diese Woche findet unsere Landesversammlung statt, und es gab einige Stammtische mit Jugendorganisationen, sagt <b>JG-Vorsitzender Dominik Oberstaller</b>. Von einem insgesamten Wahlkampfbudget von 800.000 Euro zu reden, sei übertrieben. „Spenden werden diesmal nicht viele sein. Da ist mit 500.000 Euro alles beisammen“, meint Oberstaller.<BR /><BR />Spenden gab es früher vor allem von Seiten der Wirtschaft. „Diesmal aber schaut es mager aus. Nach den Ereignissen der Vergangenheit will sich kaum jemand dem Verdacht aussetzen, er kriege vielleicht was dafür“, meint <b>SVP-Wirtschaftschef Josef Tschöll</b>. Die Mittel der Partei für den Wahlkampf der Wirtschaft seien diesmal „fast inexistent“. Der Ball liege diesmal bei den Kandidaten, so Tschöll.<BR /><div class="img-embed"><embed id="944023_image" /></div> <BR /><BR />„Die Frauen sind diesmal mehr allein unterwegs als in der Gruppe“, meint <b>SVP-Frauenvorsitzende Renate Gebhard</b>.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="944026_image" /></div> <BR /> 8000 Euro seien nicht viel. „Mehr wäre natürlich immer besser.“ Aber: Das Servicepaket der Partei für die Damen sei diesmal größer. Früher hatte man zusätzlich einen eigenen Berater. Diesmal können sich die Kandidatinnen immer an Wahlberater Rainer Nick wenden. Seminare wie das „1x1 des Straßenwahlkampfes“ oder „Worauf es in den letzten 3 Wochen ankommt“ stemme die Partei ebenso, wie Moderatorinnen bei Bezirksveranstaltungen. <BR /><BR /><b> <a href="https://www.stol.it/tag/Landtagswahl%202023" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Mehr zu den Landtagswahlen 2023 lesen Sie hier. </a></b><BR />