„Nach anfänglichen Verhandlungen konnte dieses wichtige Ziel erreicht werden“, schreibt die SVP. Wie bekannt, kam es zu einem Änderungsantrag des Abgeordneten Alessandro Urzí, der eine Verkleinerung des Senatswahlkreises Bozen Unterland vorsah und die in Konsequenz eine Teilung des Bezirkes Unterland bedeutet. Dieser Antrag macht einen Notenwechsel mit Wien zwangsläufig. Es sei in diesem Zusammenhang gelungen, das Versprechen einer völkerrechtlichen Absicherung der Sitze in der Abgeordnetenkammer als Teil des Notenwechsels hineinzuverhandeln, so die SVP.<BR /><BR /><b>SVP will Teilung des Unterlandes abwehren</b><BR /><BR />SVP-Obmann Dieter Steger: „Wir werden alles daran setzen, die Teilung des Bezirkes Unterland für die SVP abzuwenden und gleichzeitig ein gutes Gesamtverhandlungspaket für Südtirol zu verhandeln. Dabei werden wir sämtliche Optionen in Betracht ziehen. Bevor final entschieden wird, wie wir abstimmen, werden wir uns sowohl mit dem Unterland als auch in den Parteigremien nochmals eingehend unterhalten.“<BR /><BR /><b>Zweisprachigkeit als Voraussetzung</b><BR /><BR />Die jüngsten Ermittlungen zu den gefälschten Zweisprachigkeitszertifikaten im öffentlichen Dienst machten eine Beratschlagung im Parteiausschuss notwendig. Landeshauptmann Arno Kompatscher hatte schon seit längerem eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die hier nach möglichen Lösungen arbeitet. Nach weiterer Prüfung werden diese vorgestellt.<BR /><BR />SVP-Landessekretär Harald Stauder: „Nunmehr gilt es abzuwarten, was die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ergeben. Trotzdem stehen wir als Partei zu unseren Grundsätzen. Zweisprachigkeit im öffentlichen Dienst bleibt für uns eine Voraussetzung. Abweichungen werden nur in begründeten und strikt definierten, zeitlich begrenzten Bereichen angewendet werden.“