„Bei der Wohnreform bestand ein breiter Konsens darüber, dass wir den Verlust von Wohnraum durch touristische Nutzung begrenzen und Wohnraum für die einheimische Bevölkerung sichern müssen“, erinnert Landesrat Walcher. <BR /><BR />Und eine Maßnahme, die eben dieses Ziel verfolge, sei der vorgesehene Ausbildungsnachweis für die Privatzimmervermietung. Dieser diene dazu, die Qualität des Angebots langfristig zu sichern und klare Standards für die touristische Vermietung zu schaffen. Gerade der Verband der Privatvermieter Südtirols hatte einen solchen Nachweis gefordert, um die Professionalität und Qualität der Privatzimmervermietung weiter zu stärken. <BR /><BR />Gleichzeitig hofft man, „die unsympathische Kurzzeitvermietung“ Marke „Messing-Plakette und Schlüsselkasten“ einzudämmen. Und mit einem Blick auf die unterzeichnenden Tourismusvereine fügt er hinzu: „Da sind Tourismusvereine aus Gemeinden dabei, wo die Einheimischen keine einzige bezahlbare Wohnung mehr finden.“ Ein Weiter wie bisher könne es keineswegs geben.<BR /><BR />Landesrat Walcher verweist zudem darauf, dass vergleichbare Voraussetzungen auch in anderen Bereichen des Tourismus gelten, egal ob es um die Befähigung zur Führung eines gastgewerblichen Betriebes, etwa eines Hotels, oder für Urlaub auf dem Bauernhof gehe. Walcher findet auch: „Ein qualitativ hochwertiges Angebot liegt im Interesse der Vermieterinnen und Vermieter selbst sowie unserer Tourismusorganisationen.“ <BR /><BR />Die getroffenen Maßnahmen seien „ein Schritt hin zu einer zukunftsweisenden Ausrichtung im Sinne eines Qualitätstourismus, den wir als Land Südtirol alle gemeinsam anstreben“, unterstreicht Landesrat Luis Walcher.