„Auch das Telefon von Sven Knoll wurde (und wird wahrscheinlich noch immer) abgehört“, schreibt die Bewegung Süd-Tiroler Freiheit in einer Presseaussendung am Freitag.Knoll: Konnte zuvor geführte Interview hören „Am 31. März 2010 hat Sven Knoll – über seinen Festnetzanschluss in Schenna – ein Interview zu den Gemeinderatswahlen in Meran geführt. Als er eine halbe Stunde später im Büro der Süd-Tiroler Freiheit anrief, wurde das Telefonat plötzlich unterbrochen und er konnte das zuvor geführte Interview wieder hören“, schreibt die Partei in der Mitteilung.Offensichtlich, habe das Gerät, das die Telefonate aufzeichnen sollte, dieses durch einen technischen Defekt einfach wieder abgespielt, meint die Süd-Tiroler Freiheit.„Um dies beweisen zu können, griff Knoll zu seinem Handy und zeichnete das Telefonat auf. Auf dem Mitschnitt ist deutlich zu hören, wie das Gespräch immer wieder zurückspringt und neuerlich abgespielt wird.“Knoll: „Erinnert an Stasi-Methoden“„Demokratiepolitisch sind solche Abhöraktionen höchst bedenklich und erinnern stark an Stasi-Methoden“, so Knoll.Es liege daher im Interesse der Staatsanwaltschaft, offenzulegen, wer in Südtirol alles abgehört wird und überfleißigen Polizei- und Geheimdiensteinheiten, „die glauben in Südtirol Stasi spielen zu dürfen“, endlich Einhalt zu gebieten, meint Knoll.