In einer Aussendung heißt es, diese Kürzung erfolge, „obwohl weder die Benzinpreise gesunken noch die Löhne gestiegen sind“ und die Situation für Pendler unverändert schwierig bleibe. <BR /><BR />Im Beschluss der Landesregierung wurde als Begründung für die Reduzierung die „zunehmende Anzahl eingehender Anträge“ angegeben. Statt das Budget zu erhöhen, seien die Beiträge gekürzt worden, um die „Einhaltung der vorgesehenen Haushaltsmittel sicherzustellen“. <BR /><BR />„Ich habe den Eindruck, dass Beträge in Millionenhöhe oft problemlos locker gemacht werden – aber sobald es um die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geht, wird plötzlich jeder Euro dreimal umgedreht“, stellt die Landtagsabgeordnete Maria Elisabeth Rieder fest. <BR /><BR />Die Kürzungen träfen, jene „die eh schon benachteiligt sind“: Personen mit langen Arbeitswegen, Menschen in abgelegenen oder abwanderungsgefährdeten Gemeinden, Berufstätige in Turnus- oder Schichtdiensten und Beschäftigte ohne passende Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. <BR /><BR />Scharfe Kritik kam – <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/land-kuerzt-pendler-geld-asgb-das-ist-ein-skandal" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">wie berichtet</a> – auch vom ASGB. „Das ist ein Skandal. Man spart bei Pendlern, Arbeitern und Angestellten, die jeden Tag weite Strecken zurücklegen – und oben wird weiter geklotzt“, ärgert sich Vorsitzender Tony Tschenett.