Dienstag, 29. Januar 2019

Was haben Sie vor, Herr Achammer?

Er ist mit einer Art „Super-Ressort“ ausgestattet worden: Philipp Achammer. Zu seinen bisherigen Kompetenzen deutsche Schule und Kultur hat er für die neue Legislaturperiode noch die Agenden Industrie, Handwerk, Handel und Arbeit dazubekommen. Bereiche mit viel Synergiepotenzial, wie er im großen „Dolomiten“-Interview (Dienstag-Ausgabe) betont.

Er ist mit einer Art „Super-Ressort“ ausgestattet worden: Philipp Achammer. - Foto: DLife
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Er ist mit einer Art „Super-Ressort“ ausgestattet worden: Philipp Achammer. - Foto: DLife

Der Weg, den Landeshauptmann Arno Kompatscher vorgezeichnet und die Landesregierung in Sachen Wirtschaftspolitik gemeinsam in den vergangenen 5 Jahren beschlossen habe, teile Achammer als Wirtschaftslandesrat auch weiterhin, betont er im Interview - so etwa, was die Wirtschaftsförderung anbelangt. „Dort stehe ich zum Grundsatz: weniger ist mehr.“

Was den Flughafen Bozen anbelangt, so wisse er, dass ein guter Teil der Südtirols Wirtschaft sich einen funktionierenden Flughafen wünsche. „Mit der Volksabstimmung wurde die Entscheidung getroffen, dass das Land den Flughafen nicht mehr finanziert, auch wenn viele Bürger das Ergebnis so deuten, dass man gegen einen Flughafen abgestimmt hat“, so Achammer. „Das ist nicht der Fall.“

Er merke, dass viele Unternehmer aufgrund der immer schneller werdenden Prozesse die Notwendigkeit einer guten Anbindung Südtirols mit dem Rest der Welt sehen. Diese gute Anbindung brauche es in verschiedener Hinsicht: Sei es was den BBT anbelangt, oder generell den Zugverkehr. „Eine gute Erreichbarkeit Südtirols ist vor allem auch im Sinne der Arbeitnehmer“, sagt der neue Wirtschaftslandesrat.

D/sor

Das gesamte Interview mit dem neuen Landesrat für Industrie, Handel, Handwerk und Arbeit gibt es in der Dienstag-Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol