Damit wurde ein Antrag der Süd-Tiroler Freiheit beinahe einstimmig genehmigt (mit einer Stimmenthaltung).Die Debatte dazu war bereits am Dienstag abgehalten worden. Es mache wenig Sinn, parallele Strukturen aufzubauen, meinte Sven Knoll, Anlagen für Großereignisse würden nachher oft leer stehen. „Das Bundesland Tirol hat einige Strukturen, die man gemeinsam nutzen könnte.“Knoll nannte auch Beispiele für einen gemeinsame Austragung, etwa Jugendolympiaden, Skeleton u.a.m. Eine Zusammenarbeit, auch im Rahmen der Euregio, sei auch aus politischen Gründen sinnvoll.Nachdem vonseiten der Grünen (Hans Heiss) eine Einbeziehung des Trentino vorgeschlagen wurde und auch Landeshauptmann Luis Durnwalder betonte, dass es bereits eine Zusammenarbeit und gemeinsame Veranstaltungen, demnächst Tivoli Innsbruck und FC Südtirol, gebe, formulierte Sven Knoll seinen Antrag um.„Es solle eine weiter reichende Zusammenarbeit als bisher geprüft werden“, so Knoll. Der erweiterte Antrag wurde dann am Mittwoch genehmigt.Knoll: „Reduzierung der Kosten"„In ganz Tirol finden alljährlich Sportveranstaltungen statt, die allzu oft parallel, aber vor allem getrennt in Südtirol und im Bundesland Tirol organisiert und abgehalten werden. Vor allem sportliche Großveranstaltungen haben einen enormen Werbeeffekt, sind jedoch auch mit hohen Kosten für die Bewerbung, sowie für die Errichtung und spätere Nutzung der Sportstätten verbunden“, so Knoll in einer Stellungnahme.„Gemeinsam könnten derartige Sportveranstaltungen nicht nur kostengünstiger durchgeführt werden, sondern durch die gemeinsame Nutzung der Sportstätten würden auch die Folgekosten reduziert.“Neben den Großveranstaltungen gebe es jedoch auch sehr viele lokale Sportveranstaltungen, bei denen eine Zusammenarbeit sinnhaft erscheine, so Knoll. Mit diesem Beschlussantrag „soll anlässlich des Jubiläums der 650 jährigen Zugehörigkeit Tirols zu Österreich, ein nachhaltiger Impuls zum Zusammenwachsen der Tiroler Landesteile gesetzt werden.“