"Der Zug derer, die für mehr Demokratie kämpfen und den das SVP-Gesetz in die Sackgasse geführt hätte, ist angehalten worden. Er ist jetzt auf ein Geleise zu lenken, auf dem es in Richtung wirksame und gut anwendbare Mitentscheidungsrechte weitergeht."Die SVP-Führung habe in den vergangenen Jahren immer wieder von Dialog mit allen Kräften gesprochen, ohne ihn zu praktizieren. Die Initiative setze jetzt darauf, dass es zu fairen und fruchtbaren Gesprächen komme.Das SVP-Gesetz zur Bürgerbeteiligung sei vom Volk abgelehnt worden, sicher nicht, wegen der guten Seiten, wie der Verzicht auf ein Beteiligungsquorum und die Möglichkeit der Volksabstimmungen über Beschlüsse der Landesregierung. "Abgelehnt worden ist es wegen der Sisyphusarbeit, die den Bürgern damit aufgebürdet worden wäre, indem man sie vor gewaltige Hürden stellt und wegen der Möglichkeiten für die politische Mehrheit, beim Versuch der Bürger, den Steilhang zu bewältigen, Volksabstimmungen wieder talab zu schicken", betont die Initiative für mehr Demokratie.Auf den Bänken der Landtagsabgeordneten warte der Volksbegehrensvorschlag zum "Besseren Gesetz der Direkten Demokratie" auf seine Behandlung. "Wir haben ihn mit fast 18.000 Unterschriften wieder im Landtag eingebracht. Wir meinen, dass wir mittlerweile ausreichend Berechtigung erworben haben dafür, dass dieser Gesetzentwurf zur Grundlage der Neuregelung gemacht wird", heißt es abschließend.