Für den Gewerkschafter Alfred Ebner ist dies „eine unrühmliche Seite für die Region und die Demokratie. Ein inakzeptabler Privileg, das die unüberbrückbare Distanz zwischen Politikern und Bürgern bezeugt“. <h3> „Ein weiterer Schlag ins Gesicht der Arbeitnehmer“</h3>Sowohl die Gewerkschaft als auch der öffentliche Dienst des AGB/CGIL hatten stets eine Obergrenze für die Erhöhungssumme für Politiker gefordert, da es sich dabei um prozentuale Erhöhungen bereits hoher Bezüge handelte.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1145484_image" /></div> <BR /><BR />„Es ist ein weiterer Schlag ins Gesicht der Arbeitnehmer, aber auch der Rentnerinnen und Rentner. Den Ratsmitgliedern werden ungerechtfertigte Privilegien gewährt, während die Rentnerinnen und Rentner hart bestraft wurden: Ihnen wurde die Anpassung ihrer Renten an die Inflation gekürzt“. <h3> „Es braucht Seriosität, also einen Kurswechsel“</h3>Laut Ebner wurde das Image der Politik durch diese Operation stark beeinträchtigt: „Schluss mit den Privilegien, die die Politik immer unglaubwürdiger machen. Es braucht Seriosität, also einen Kurswechsel.<BR /><BR /> Die Glaubwürdigkeit der Politiker wird immer mehr untergraben und bringt auch die zukünftigen Generationen von Politikern in weitere Schwierigkeiten“, schließt Alfred Ebner in einer Presseaussendung.