In der Wahlsektion Taisten sind am 10. Mai insgesamt 745 Stimmen abgegeben worden. 510 Stimmen wurden, wie mehrfach berichtet, als gültig gezählt, 50 Stimmzettel waren weiß, 175 wurden für ungültig erklärt.Das Ergebnis stimmte die Taistner sofort misstrauisch. Es wurde mit Ergebnissen aus vorangegangenen Wahlen verglichen und man kam zum Schuss, „dass da etwas nicht stimmen kann“, sagt Martin Hellweger, der Obmann der SVP Taisten, die in der Folge Rekurs beim Verwaltungsgericht eingereicht hat. „Wir sind den Weg nicht gerne gegangen, aber er war notwendig, um Verdächtigungen auszuräumen und Klarheit zu schaffen“, sagt Hellweger.Nach der Nachzählung der 175 für ungültig erklärten Stimmen kam der Richtersenat am Verwaltungsgericht zum Schluss, dass lediglich 40 davon wirklich ungültig sind. Die anderen 135 hingegen erklärte der Richtersenat für gültig, da auf ihnen zwar das Listenzeichen nicht angekreuzt war, aber die Vorzugsstimmen angegeben waren und aus diesen klar hervorging, welcher Liste sie zuzuordnen sind. So wären von den 135 Stimmen 108 der SVP Taisten, 21 der SVP Welsberg und sechs der Südtiroler Arbeiterpartei SAP zuzurechnen gewesen.In der Konsequenz heißt dies nun, dass Karl Bachmann von der SVP Welsberg aus dem Gemeinderat ausscheidet und an seiner Stelle Wilfried Trakofler von der SVP Taisten zum gewählten Gemeinderatsmitglied erklärt wird. Auch im Gemeindeausschuss ergeben sich nun Änderungen."D"/ru