Der Welttag der sozialen Gerechtigkeit wird am 20. Februar begangen und dient dem Zweck, soziale Ungleichheiten aufzuzeigen und die Bevölkerung zu informieren. Gleichzeitig müssen von allen zuständigen Akteuren Maßnahmen gesetzt werden, um das soziale Gleichgewicht zu garantieren.<BR /><BR />„Die Inflation erreichte erst vor kurzem noch beängstigende Höchstwerte. Der wirtschaftliche Schaden muss für alle so gering wie möglich gehalten werden. Jede und jeder einzelne steht in der Pflicht, seinen Teil dazu beizutragen, damit die Stimmung in der Bevölkerung nicht eskaliert“, betont Renzler.<BR /><b><BR />„Löhne müssen deutlich steigen“</b><BR /><BR />Während die Inflation in den letzten Monaten in die Höhe gesprungen ist, blieben die Löhne für die Arbeitnehmer nahezu unverändert. Die Folge ist, dass immer mehr Angestellte mit ihrem Gehalt nicht bis zum Monatsende kommen, Tendenz stark steigend.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="866153_image" /></div> <BR />„Aufgrund der steigenden Inflation muss endlich auch an der Lohnspirale gedreht werden. Die Verantwortlichen dürfen sich nicht mehr mit fadenscheinigen Begründungen herausreden, sondern müssen alles in ihrer Macht stehende unternehmen, damit die Löhne ihrer Angestellten einen deutlichen und spürbaren Sprung nach oben machen“, fordert der SVP- Arbeitnehmervertreter Helmuth Renzler.<BR /><BR /><b>Altersarmut ist große Gefahr für viele Rentner<BR /></b><BR />Besorgniserregend sei laut Renzler auch die Entwicklung bei den Renten, wo die von der italienischen Regierung bestimmte Inflationsangleichung viel zu niedrig ist und für mittlere bis höhere Renten über Jahrzehnte große Verluste mit sich bringt. Der zuerkannte Inflationsausgleich entspreche in keiner Weise der in Südtirol stattfindenden Inflation, welche um ca. 4 bis 5 Punkte höher ist als im restlichen Staatsgebiet.<BR />Eine Angleichung der Renten an die Landesinflation sei oberstes Gebot, um zu vermeiden, dass immer mehr Rentner und Pensionisten in die Altersarmut fallen, so der SVP-Abgeordnete.<BR /><BR /><b>„Wohnen darf kein Luxus sein“<BR /></b><BR />Nachdem in den vergangenen Jahren fest am Wohnbauförderungsgesetz gefeilt wurde, stehen im heurigen Jahr für den Bereich Wohnbauförderung 102,5 Millionen Euro zur Verfügung. Mit diesen Geldern werden der Kauf, der Bau und die Sanierung der Erstwohnung gefördert.<BR /><BR />„Ein Hauptziel der Wohnbauförderung muss es sein, jedem Bürger zu einem erschwinglichen Eigenheim bzw. zu einer leistbaren Mietwohnung zu verhelfen, denn auch dies ist soziale Gerechtigkeit. Durch die Anpassung des entsprechenden Gesetzes sollte sich Südtirol nun schrittweise diesem Ziel annähern. Es gibt aber noch viel zu tun und wir werden diesen Bereich mit besonderer Sorgfalt im Auge behalten“, sagt der Landtagsabgeordnete Helmuth Renzler, der sich auch für eine ausgewogene Verteilung der Geldmittel aus dem Landeshaushlt ausspricht.<BR />