18,7 Mrd. Euro schwer soll Italiens Haushalt im Jahr 2026 sein. „Normalerweise umfasst der Haushalt um die 30 Mrd. Euro. Aber Italien muss seine Ausgaben in den Griff bekommen“, erklärt der SVP-Kammerabgeordnete Dieter Steger. <h3> Italien peilt Ende des EU-Defizitverfahrens an</h3>Sinkt das Defizit des Landes unter die Grenze von drei Prozent der Wirtschaftsleistung (BIP), kann Italien das von der EU eingeleitete Defizitverfahren im kommenden Jahr beenden. „Im Entwurf liegt deshalb das Hauptaugenmerk auf der Einschränkung der Schulden, statt auf der Ankurbelung des Wirtschaftswachstums. Ich teile die Priorität der Regierung“, sagt Steger. <BR /><BR /><embed id="dtext86-71925212_quote" /><BR /><BR />Es sei letzten Endes auch für Südtirol gut, wenn der Fokus darauf liege, die Staatsfinanzen in Ordnung zu bringen. „So müssen wir nicht mit unmöglichen Kürzungen oder Einschränkungen rechnen.“ <BR /><BR />„Die Regierung hat wenig Geld zur Verfügung, aber mich beruhigt, dass sie es verantwortungsvoll ausgibt und keine neuen Schulden macht“, schließt sich Unterberger an. Über einzelne Maßnahmen könne man allerdings diskutieren. <BR /><BR /><embed id="dtext86-71925216_quote" /><BR /><BR />Steger kritisiert, dass im Entwurf zwar Einsparungsmöglichkeiten vorgesehen sind, die tatsächlichen Potenziale aber nicht genutzt werden. „In erster Linie müssen wir entbürokratisieren und Maßnahmen ergreifen, die alles vereinfachen, beispielsweise die Gründung eines Betriebs.“ Dass die Verteidigungsausgaben steigen, bezeichnet er als notwendig, „denn wir müssen sicherstellen, dass Europa sich schützen kann.“