In Europa sei die Zahl der Toten durch Terroranschläge von 168 (2016) auf 81 (2017) gesunken, heißt es in dem am Mittwoch in London veröffentlichten Report. Besonders stark sei der Rückgang unter anderem in Deutschland, Frankreich und Belgien gewesen.Hierfür gebe es mehrere Gründe, sagte Steve Killelea von der Denkfabrik. So habe der IS an Attraktivität verloren und Techniken zur Beobachtung von Verdächtigen seien besser geworden. Großbritannien, Spanien, Schweden, Finnland und Österreich verzeichneten dem Report zufolge mehr Terroropfer. In Nordamerika und Westeuropa habe die Gefahr durch rechtsgerichtete Täter zugenommen.Spitzenreiter ist Somalia mit 600 Toten im vergangenen Jahr Besonders schlimm traf es im vergangenen Jahr Somalia. Ein Attentäter hatte sich in einem Lastwagen an einem Verkehrsknotenpunkt in der Hauptstadt Mogadischu in die Luft gesprengt. Fast 600 Menschen starben nach Angaben der Denkfabrik. Die Regierung machte die radikal-islamische Al-Shabaab-Miliz dafür verantwortlich.Das IEP gibt jedes Jahr den globalen Terrorismus-Index heraus. Zudem veröffentlicht das Institut auch den weltweiten Friedens-Index.dpa