Der Hintergrund: <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/italien-immer-mehr-kinder-mit-corona-infiziert" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Immer mehr Corona-Infektionen in Italien gehen laut jüngsten Daten des „Istituto superiore di Sanità“ auf die 5- bis 11-Jährigen zurück</a> – also auf die Kinder im Grundschulalter. Dementsprechend viele Schulklassen in ganz Italien befinden sich derzeit im Fernunterricht.<BR /><BR />So verwundert es nicht, dass der Ruf – vor allem vonseiten der Virologen und Wissenschaftler – immer lauter wird, in Italien die Weihnachtsferien zu verlängern und die Schulen auch nach dem 9. Jänner geschlossen zu halten - bis mindestens Mitte Jänner.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="718568_image" /></div> <BR /><BR /><BR />Sollte dies der Fall sein, muss dann auch Südtirol seine Schulen bis Mitte Jänner schließen? „Das ist eine Diskussion auf gesamtstaatlicher Ebene“, sagt Südtirols Bildungsdirektor Gustav Tschenett zu STOL. <BR /><BR />Noch sei nichts entschieden, aber wenn Italien beschließe, die Schulen länger zu schließen als bis zum 9. Jänner, dann müsste Südtirol diese Regelung nicht 1 zu 1 übernehmen, sagt Tschenett. „Südtirol hätte hier die Möglichkeit, eine eigene Entscheidung zu treffen.“ <BR /><BR />Südtirol hat nämlich einen gewissen autonomen Spielraum was den Schulkalender anbelangt. <BR /><BR />Aber noch sei es diesbezüglich zu früh, eine Entscheidung zu treffen, sagt der Bildungsdirektor. Zuerst gelte es abzuwarten, <a href="https://www.stol.it/artikel/politik/mario-draghi-will-corona-regeln-deutlich-verschaerfen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">welche Verschärfungen die italienische Regierung am Donnerstag plane</a> und dann müsse man beobachten, wie sich die Infektionslage entwickle. „Erst dann“, so Tschenett, „kann man darüber diskutieren, was bei den Schulen zu tun ist“.<BR /><BR />Wenn Ministerpräsident Mario Draghi am Donnerstag nämlich entscheidet, dass die Schulen länger geschlossen bleiben müssen und dies als Maßnahme zur Pandemie-Bekämpfung auslegt, dann könnte es sein, dass sich auch Südtirol dieser Regelung beugen müsste. <BR />