Den Auftakt der Gemeinderatssitzung am Montag machte ein ziemlich untypischer Tagesordnungspunkt: „Vorstellung seitens der Bürgerinitiative Nosc Cunfin des Antrags um Einbindung der Langkofelgruppe in einen Naturpark. Die Gruppe Nosc Cunfin hatte 15 Minuten Zeit, sich und ihre Anliegen vorzustellen; es war keine Diskussion und Stellungnahme vorgesehen. „Wir haben der Gruppe gerne den Raum gegeben, sich vorzustellen“, sagt Bürgermeister Christoph Senoner. Die Mitglieder des Gemeinderates hätten die Anliegen zur Kenntnis genommen. <BR /><BR />Bei Änderungen am Haushaltsplan wurden 2 Umbuchungen vorgenommen, die beide Personalkosten betreffen. Von den insgesamt 10.000 Euro werden eine Mitarbeiterin im Gemeindehaus und eine Mitarbeiterin der Bibliothek von St. Christina bezahlt, führt Senoner aus. Zudem wurde mit der Talschaftsbibliothek S. Durich eine Vereinbarung getroffen bezüglich der operativen Führung der Gemeindebibliothek Tresl Gruber. „Die Mitarbeiterin der Bibliothek wird somit über die Talschaftsbibliothek beschäftigt und wir zahlen an die Talschaftsbibliothek“, sagt Senoner. <BR /><BR />Ein Beharrungsbeschluss wurde anschließend vom Gemeinderat gefasst. Er betrifft die Änderung der Bannzone bei der Pension „Chalet Dolomieu“. „Der Besitzer möchte das Haus abbrechen und 12 Meter weiter unten weg von der Straße wieder neu errichten“, sagt Senoner. Dort befinde sich jedoch eine Bannzone. Vor 2 Jahren sei die Verlegung in die Bannzone von der Urbanistikkommission abgelehnt worden. „Wir haben uns für die Änderung der Bannzone ausgesprochen, auch weil wir es als von öffentlichem Interesse ansehen“, sagt Senoner. Geplant sei die Errichtung eines Gebäudes mit ungefähr der gleichen Kubatur und der bestehenden Bettenzahl von 28.<BR /><BR />Unter Allfälligem, dem vorletzten Tagesordnungspunkt, informierte Bürgermeister Christoph Senoner die Gemeinderatsmitglieder über die Ausarbeitung einer Verordnung für die Zuweisung der vom Land zugewiesenen Vorschussgästebetten. „Wir in St. Christina haben von dem Kontingent, das landesweit 7000 Betten vorsieht, 45 erhalten“, führt Senoner aus. Zu diesen 45 kämen noch Betten, die „zurückgegeben“ wurden, zum Beispiel nach Betriebsauflösungen, und die nun neu zugewiesen werden könnten, führt Senoner aus. <BR /><BR />„Wie soll sich die Gemeinde verhalten bei der Vergabe der Gästebetten? Wer bekommt sie?“, fragt Senoner. Darüber wolle man sich in der Gemeinde erst noch im Klaren werden und dazu eine Verordnung ausarbeiten. „Ich könnte mir vorstellen, dass Jungunternehmer gefördert werden“, sagt Senoner und ergänzt, dass man sich aber weiters noch nicht damit befasst habe. „Der Gemeindenverband hat eine Musterverordnung herausgegeben, wir wollen an einer eigenen Verordnung arbeiten“, sagt der Bürgermeister. <BR /><BR />Demnächst soll im Gemeindeausschuss diskutiert und daran gearbeitet werden. „Bis wir nicht eine Verordnung erstellt haben, werden in der Gemeinde keine Gästebetten zugewiesen“, schließt Bürgermeister Senoner.