271.444 Euro hat der Landtag laut Schuler allein im Vorjahr für insgesamt 1967 Quadratmeter Büro- und 30 Quadratmeter Lagerfläche an Mieten bezahlt. <BR /><BR />Neben dem Fraktionsbüro der Süd-Tiroler Freiheit in der Südtiroler Straße, für das monatlich 1494,35 Euro berappt werden, und jenem von Fratelli d'Italia in der Rittnerstraße, das den Landtag pro Monat 1246 Euro kostet, sind es vor allem die Büroräume, in denen die Ombudsstellen des Landtages außerhalb des Landtagsgebäudes untergebracht sind. <BR /><BR />Für die knapp über 600 Quadratmeter Fläche für Volksanwaltschaft, Gleichstellungsrätin, Antidiskriminierungsstelle, Monitoringausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen, Kinder- und Jugendanwaltschaft sowie Landesbeirat für das Verwaltungswesen in der Bozner Cavourstraße werden monatlich 6638 Euro berappt. <BR /><BR />Wie aus Schulers Antwort hervorgeht, steigen die Gesamtkosten für Mieten Jahr für Jahr. Fielen 2022 noch 256.255 Euro für Mieten an, waren es 2023 bereits 266.710 Euro und im Vorjahr 271.444 Euro. <h3> „Selber bauen wäre sinnvoller“</h3>„In Anbetracht der Tatsache, dass wir jedes Jahr eine Viertel Million für Mieten ausgeben, wäre es aus Kostengründen sinnvoll, selber zu bauen“, sagt Leiter Reber. „Auch weil dann die Ombudsstellen im Landtag Platz finden würden und so der Austausch mit den Bürgern deutlich gestärkt würde.