Das Abkommen sehe nicht nur die Finanzierung von Seiten des Nationalen Olympischen Komitees vor, sondern auch die Neueinsetzung der Kommission, die die Umsetzung der Inhalte zu überwachen hat."Wir haben zudem vereinbart, den Austausch zwischen Land und CONI zu intensivieren und uns drei- bis viermal jährlich über die wichtigsten Anliegen von beiden Seiten auszutauschen", erklärte dazu Landesrätin Martha Stocker.Neu im Abkommen sei, dass die CONI-Million nicht mehr ausschließlich für den Sportstättenbau verwendet werden dürfe. Dieser sei - mit einer Kostenbeteiligung in Höhe von 50 Prozent am Bau bestimmter Anlagen - nur eine Säule der Vereinbarung."Wir haben erstmals den Sprung geschafft, die CONI-Gelder nicht mehr nur in Mauern zu investieren, sondern auch direkt in unsere Südtiroler Athleten", so Kompatscher.Als Beispiel nannte er die finanzielle Unterstützung von Programmen der Sportfachverbände, dank derer etwa Südtiroler Athleten gezielt auf die Teilnahme an Olympischen Spielen vorbereitet werden."Ich möchte bei dieser Gelegenheit die Bedeutung Südtirols für den Sport hervorstreichen, schon allein deshalb, weil der Anteil der aktiven Sportler in diesem Land unter den höchsten staatsweit liegt", so CONI-Chef Giovanni Malagò.lpa