„Wir erwarten, dass mit der Entscheidung Serbien ermutigt wird, auf eine Normalisierung mit dem Kosovo hinzuarbeiten“, heißt es in dem der APA vorliegenden Brief.Er ist vom österreichischen Außenminister Michael Spindelegger und seinen Amtskollegen Alain Juppe und Giulio Terzi di Sant'Agata gezeichnet.Die Außenminister fordern, die im Dezember gegebenen Versprechen an Serbien einzuhalten, und das „unlängst verstärkte Bemühen“ des Landes um den Kandidatenstatus zu würdigen.Bereits am Montag soll bei einem gemeinsamen Treffen in Brüssel eine entsprechende Erklärung der EU-Außenminister vorbereitet werden.Deutschland skeptischDer größte Widerstand gegen eine Zuerkennung des Kandidatenstatus war zuletzt aus Deutschland gekommen.Erst müsse es Fortschritte bei den Gesprächen mit dem Kosovo in Brüssel gegeben, betonte Außenminister Guido Westerwelle bei einem Besuch in Belgrad am Montag.In Wien hofft man nun darauf, dass die EU-Außenminister dennoch geschlossen eine Empfehlung zur Verleihung des Kandidatenstatus an den Europäischen Rat weitergeben. Mit der Mitwirkung Frankreichs an dem Brief wurde auch in Richtung Deutschlands ein Signal gesetzt.