Das geht aus einem Geheimdokument des US-Außenministeriums hervor, das die Enthüllungsplattform Wikileaks veröffentlichte. Das radioaktive Material befand sich demnach in einer Halle, deren einziger Wachmann im Dezember vergangenen Jahres abgezogen worden und deren Überwachungskamera ausgefallen war.Dem Vermerk vom 9. Jänner zufolge appellierte ein jemenitischer Beamter an die US-Botschaft, die Regierung in Sanaa zu drängen, das radioaktive Material zu sichern. „Sehr wenig steht nun zwischen den Schurken und dem Atommaterial des Jemens“, wird der Beamte in dem Dokument zitiert, das die britische Zeitung „Guardian“ am Montag auf ihrer Website veröffentlichte.Im Jemen ist ein Zweig des Terrornetzwerks Al-Kaida aktiv, der wiederholt Anschläge gegen die jemenitische Regierung verübt hat. Auch die USA waren Ziel mehrerer Anschlagsversuche.