Die WPP 1 AG, ein Zusammenschluss von Etschwerke und dem Windkraftanlagen-Hersteller Leitwind aus Sterzing, bestätigen in einer Aussendung, dass keine Politiker an der Gesellschaft beteiligt seien. „An der erwähnten Treuhandgesellschaft sind lokale Grundeigentümer beteiligt. Kein Politiker ist auf irgendeine Art und Weise am Projekt Sattelberg beteiligt. Der Mehrheitseigentümer am Sattelbergprojekt ist die Wpp 1 AG und nicht eine Treuhandgesellschaft Die erwähnte Treuhandgesellschaft ist nur an den geplanten Windrädern auf dem Steinalmgebiet beteiligt. Die Steinalm ist wiederum nur ein Teil des gesamten Windparkprojektes, welcher am Sattelberg geplant ist“, unterstreichen Etschwerke und das Unternehmen Leitner AG in einer Aussendung. Am Brenner seien zwei Windparks geplant, einer davon in Pflersch. Dort bemühe sich eine lokale Genossenschaft sei Jahren um die Gewinnung von grünen Strom durch Windkraft. Weder die WPP 1 AG noch Leitwind seien in diesem Projekt involviert, heißt es weiter. „WPP 1 möchte am Sattelberg einen Windpark errichten. Dort soll in Kooperation von Leitwind und dem öffentlichen Energieunternehmen Etschwerke AG (Gemeinden Bozen und Meran) grüner Strom aus Südtirol für Südtirol produziert werden. (…)“. Ein Projekt, für welches keine öffentliche Finanzierung vorgesehen sei. Die Leitner AG und Etschwerke weisen außerdem in der Aussendung daraufhin, dass man auf einige geplante Windkraftanlagen verzichten könne, um den Vogelzug nicht zu beeinträchtigen. „Wir sind uns des Eingriffs in die Natur, die der geplante Windpark am Sattelberg mit sich bringt, bewusst und wissen um die Problematik des Vogelzugs, welche wir durch Studien analysiert haben. Wir sind bereit auf einige der 22 am Sattelberg von uns geplanten Windkraftanlagen zu verzichten und diese so zu errichten, dass sie den Vogelzug nicht beeinträchtigen. Derzeit diskutieren wir diese Abänderung mit den Experten der UVP-Kommission. Wie deren Gesamturteil am Ende ausfällt, wissen wir noch nicht“, heißt es abschließend.