Landeshauptmann Arno Kompatscher betont: „Wir glauben auch deshalb, dass dies ein faires Angebot ist, weil das Geld, das wir auf den Tisch legen, nicht an normative Änderungen gekoppelt ist im Vertrag.“ Es handle sich um eine „reine Gehaltserhöhung“ – und es gehe darin nicht um die Forderung nach Zusatzarbeit und um eine neue Leistung. <h3> Die Lehrer geben nicht klein bei</h3>Die Ankündigung von Landesrätin Magdalena Amhof, die Gehaltsverhandlungen erst dann aufzunehmen, wenn die Lehrer ihre Proteste zurückziehen, schlägt hohe Wellen und setzt die Gewerkschaften unter Druck. Die Lehrer geben nicht klein bei. <BR /><BR />Sollte der Passus über die Verpflichtung der Lehrer zum Rückzug vom Protest in der Absichtserklärung („Letter of Intent“) drinnen bleiben, dann wird wohl die Mehrheit der Gewerkschaftsmitglieder unter den Lehrern nicht ihre Zustimmung geben. <BR /><BR />Petra Nock von der Schulgewerkschaft SSG im ASGB erklärte gestern, man sei weiterhin bemüht um Konsens und Deeskalation. Sie gehe davon aus, dass im Laufe der nächsten Woche „das Endpapier“ der „Letter of Intent“ stehen werde. „Bevor wir unterschreiben, wird eine basisdemokratische Entscheidung getroffen“, kündigt Nock an. <BR /><BR /><embed id="dtext86-71807342_quote" /><BR /><BR />Was die geforderte Rücknahme von den Protestmaßnahmen betrifft, so könne man „eine solche Form der Erpressung in der Sozialpartnerschaft nicht gutheißen“, meint die Gewerkschafterin. Und auch der ASM-Vorsitzende Christoph Buratti kritisiert, dass sich damit die Fronten nur noch mehr verhärten würden. Dabei schaue es jetzt so aus, als ginge es in die richtige Richtung. Die KSL-Vorsitzende Eva Niederegger betont: „Nehmen wir den Kochtopf vom Feuer, bevor er überquillt.“ Nun sei es an der Zeit, dass alle Beteiligten einen Schritt zurückgehen.