Dienstag, 06. November 2018

„Wir haben Fehler gemacht, aber auch manches richtig “

Carles Puigdemont ist der derzeit wohl weltweit bekannteste Regionalpolitiker. Seit dem Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien kämpft der 56-jährige abgesetzte Ex-Chef der katalanischen Regierung im belgischen Waterloo im Exil für sein großes politisches Ziel. Kataloniens Ex-Regierungschef Carles Puigdemont spricht in einem Interview mit den MIDAS-Zeitungen über den Kampf für die Unabhängigkeit.

Kataloniens Ex-Regierungschef Carles Puigdemont spricht in einem Interview mit den MIDAS-Zeitungen über den Kampf für die Unabhängigkeit.
Kataloniens Ex-Regierungschef Carles Puigdemont spricht in einem Interview mit den MIDAS-Zeitungen über den Kampf für die Unabhängigkeit. - Foto: © APA/AFP

„Dolomiten“: Ein Jahr ist vergangen. Wie sehen Sie die Dinge im Rückblick?

Carles Puigdemont: Noch ist nichts vorbei, wir sind mitten in einem geschichtlichen Prozess. Es ist zu früh für historische Einschätzungen.

„D“: Aber Sie wägen die Lage ab...

Puigdemont: Natürlich. Wir haben Fehler gemacht, aber wir haben auch manches richtig gemacht und wir haben in den vergangenen 12 Monaten viel dazugelernt. Der 1. Oktober 2017 (Tag des Unabhängigkeitsreferendums in Katalonien; Anm.d.Red.) und der 27. Oktober 2017 (Proklamation der Unabhängigen Katalanischen Republik; Anm.d.Red.) sind 2 Schlüsselmomente, die weiter Gültigkeit haben und untrennbar miteinander verbunden bleiben. Wir haben einen Prozess in Gang gesetzt, der so bisher noch nirgends vollzogen worden ist.

Das Interview führte in Brüssel Martxelo Otamendi, Chefredakteur der baskischen Tageszeitung „Berria“, – auch für die zum Midas-Netzwerk gehörenden Minderheitentageszeitungen in Europa. Übersetzung: Rupert Bertagnolli

Das vollständige Interview lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol