Mittwoch, 15. April 2020

Wirtschaftspark in Bozen: Ja zur Marktrecherche

Alle Ämter im Sektor Wirtschaft sollen in Bozen in einem Gebäude untergebracht werden, um Synergien zu nutzen. Die Landesregierung hat die Marktrecherche für eine geeignete Liegenschaft genehmigt.

Unter einem Dach noch effizienter arbeiten, sollen künftig alle Büros und Dienste im Wirtschaftssektor.
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Unter einem Dach noch effizienter arbeiten, sollen künftig alle Büros und Dienste im Wirtschaftssektor. - Foto: © Pixabay
In Bozen soll ein geeigneter Standort für den sogenannten Wirtschaftspark gefunden werden. Einem entsprechenden Vorschlag von Vermögens- und Hochbaulandesrat Massimo Bessone, eine entsprechende Marktuntersuchung einzuleiten, hat die Landesregierung am Mittwoch zugestimmt. Die Landesabteilung Vermögen wurde beauftragt, die entsprechenden Prozeduren in die Wege zu leiten.

Alle Büros und Dienste im Wirtschaftssektor vereinen

Ziel ist es, auf dem Immobilienmarkt ein geeignetes Gebäude mit einer Fläche von rund 10.000 Quadratmetern zu finden, das ausreichend Platz für die Ämter und Dienste des Landes im Bereich Wirtschaft bietet.

„Alle Ämter und Dienste im Wirtschaftssektor sollen so an einem einzigen Sitz unter einem Dach vereint werden, um Arbeitsabläufe zu beschleunigen und Synergien bestmöglich zu nutzen“, unterstreicht Landesrat Bessone.

Im künftigen Wirtschaftspark sollen somit unter anderem sämtliche für Wirtschaft zuständigen Ämter des Landes, der Funktionsbereich Tourismus, der Wirtschaftsdienstleister IDM, die Landesvergabeagentur und das Talent Center Platz finden. Für dieses Vorhaben werden Finanzmittel in der Höhe von 40 bis 60 Millionen Euro veranschlagt.

Angebote werden nach präzisen Kriterien bewertet

Die Marktuntersuchung für den künftigen Wirtschaftspark in Bozen ist Teil des am 7. April genehmigten außerordentlichen Veräußerungsprogramms, mit dem sich Landesrat Bessone das Ziel gesetzt hat, das Landesvermögen aktiv zu verwalten. Die Suche nach einem geeigneten Gebäude in der Landeshauptstadt ist notwendig geworden, da sich die Büros im Bereich Wirtschaft derzeit in verschiedenen Gebäuden befinden, was die Effizienz schmälert.

„Über die Marktuntersuchung wollen wir Angebote von potenziellen Bietern für ein Gebäude einholen, dass sich sowohl aus technischer als auch aus wirtschaftlicher Sicht eignet“, sagt Bessone. Die Angebote, die in den kommenden Wochen gesammelt werden, werden nach präzisen Bewertungskriterien ausgewählt.

lpa