Es sei verwunderlich, dass trotz des großen Aufwands kein Abschuss gelungen ist, meint der Freie Abgeordnete – und sieht Handlungsbedarf. <BR /><BR />Im Trentino sei man imstande, innerhalb eines Tages einen Bären zu entnehmen – ebenso in Tirol, wo die Jägerschaft ein paar Stunden nach dem Ausstellen der Abschussverordnung einen Wolf erlegt habe. Wenn man eine Arbeitsstunde mit 20 Euro beziffere, so habe der Einsatz im Vinschgau dem Steuerzahler rund 10.000 Euro gekostet: So viel kosten rund 50 Schafe, rechnet Leiter Reber vor. So werde die Wolfsentnahme eine äußerst aufwändige und teure Angelegenheit, meint der Freie Abgeordnete. <BR /><BR /><b>Die Schweiz und andere erfahrene Gebiete als Vorbild</b><BR /><BR />„Wenn Schadwölfe in einem Almgebiet entnommen werden müssen, muss es einfach schnell gehen.“ Südtirol sollte sich in der Schweiz und anderen im Wolfsmanagement erfahrenen Gebieten etwas abschauen und sich auch Tipps und Tricks für eine rasche und treffsichere Entnahmen holen. „Sonst heißt es bei den Kollegen im Alpenraum am Ende noch, wir Südtiroler hätten beim Wolf nicht nur bürokratische, sondern auch praktische Ladehemmungen“, erklärt der Abgeordnete. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1091598_image" /></div> <BR />Walcher will in der Beantwortung von Leiter Rebers Anfrage nicht mitteilen, aus wie vielen Mitgliedern die Einsatzgruppe bestanden hat. Nur so viel: „Die Einsatzgruppe habe sich zur Vorbereitung auf den Einsatz schon Wochen vorher mit den lokalen Jagdschutzorganen ausgetauscht“. Dies steht allerdings in krassem Widerspruch zu den Aussagen eines Jagdaufsehers, der im Oktober gegenüber den „Dolomiten“ erklärt hatte, dass die Jagdaufseher weder eingebunden, noch gefragt worden seien, wo sich das Großraubwild aufhält. <BR /><BR />Wie berichtet, hatte Landeshauptmann Kompatscher am 9. August die Ermächtigung für die Entnahme von 2 Wölfen in Graun und Planeil/Mals ausgestellt. Das Verwaltungsgericht setzte die Ermächtigung dann am 14. August aus.