Mittwoch, 10. Juli 2019

Wolf und mehr: 12er-Kommission legt los

Die 12er-Kommission drückt aufs Gaspedal: Über ein Jahr nach der Parlamentswahl sind die Autonomiekommissionen in Amt und Würden und wollen nun keine Zeit verstreichen lassen. Bereits am 1. August wolle man sich mit der Durchführungsbestimmung zu Bär und Wolf zu befassen. Bis dahin soll auch feststehen, wer der 6er-Kommission vorstehen wird.

Die 12-Kommission tagte in Rom (von links): Maurizio Roat, Claudia Eccher, Ugo Rossi, Filippo Maturi, Antonio Lampis, Fabio Scalet, Carlo Vettori (neuerdings mit Bart und Glatze), Gianfranco Postal, Michl Ebner, Meinhard Durnwalder, Franca Penasa und Manfred Schullian.
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Die 12-Kommission tagte in Rom (von links): Maurizio Roat, Claudia Eccher, Ugo Rossi, Filippo Maturi, Antonio Lampis, Fabio Scalet, Carlo Vettori (neuerdings mit Bart und Glatze), Gianfranco Postal, Michl Ebner, Meinhard Durnwalder, Franca Penasa und Manfred Schullian.

Einstimmig kürte die 12er-Kommission bei der ersten Sitzung in Rom den Trentiner Spitzenbeamten Fabio Scalet zum Präsidenten (STOL hat berichtet). Scalet ist, salopp formuliert, das Trentiner Gegenstück zum Generalsekretär der  Südtiroler Landesregierung, Eros Magnago. 

Gemeinsam sei man laut Scalet alle Durchführungsbestimmungen durchgegangen, die aus der vergangenen Legislatur in Warteschleife harren. Als wichtigste gilt die Durchführungsbestimmung zu Wolf und Bär, laut der die Landeshauptleute von Südtirol und dem Trentino mit Gutachten der Umweltbehörde Ispra  über Abschuss bzw. Aussiedlung von Bär und Wolf entscheiden sollen.

Um den Sommer nicht nutzlos verstreichen zu lassen, setzt man sich am 1. August damit auseinander.

Stefani: „Autonomie sehr große Chance“

Regionenministerin Erika Stefani wohnte der konstituierenden Sitzung der 12er-Kommission bei und unterstrich die Bedeutung der Kommission für die Zusammenarbeit zwischen Staat und Provinzen und betonte unter anderem die Autonomie sei „ein großer Reichtum und eine sehr große Chance“. 

D/bv/stol

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der Donnerstag-Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

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stol