Donnerstag, 25. Juli 2019

Zahl der Opfer nach Anschlag in Mogadischu steigt auf 11

Nach einem Anschlag in Mogadischu, der den UNO-Sondergesandten in Somalia zum Ziel hatte, ist die Zahl der Toten auf elf gestiegen. Dies teilte Polizeisprecher Ahmed Bashane am Donnerstag mit. Zuvor war die Rede von mindestens sechs Toten.

Der Anschlag geschah im Gebäude der Stadtverwaltung Foto: APA (AFP)
Der Anschlag geschah im Gebäude der Stadtverwaltung Foto: APA (AFP)

Unter den Verletzten des Anschlags vom Mittwoch war auch der Bürgermeister der somalischen Hauptstadt, Abdirahman Osman. Osman hatte sich Stunden vorher mit dem UNO-Sondergesandten James Swan getroffen. Er wurde mit weiteren Verletzten zur medizinischen Behandlung nach Katar gebracht, wie ein staatlicher Radiosender berichtete.

Berichten zufolge handelte es sich um eine Selbstmordattentäterin, die sich am Mittwoch in einem Gebäude der Stadtverwaltung in der somalischen Hauptstadt in die Luft sprengte. Dafür gab es aber zunächst keine offizielle Bestätigung.

Die Terrorgruppe Al-Shabaab reklamierte die Tat für sich und erklärte, Swan, der die UN-Mission in Somalia leitet, sei das Ziel des Angriffs gewesen. Erst am Montag wurden bei einem Anschlag 17 Menschen getötet und mindestens 28 verletzt. Auch diese Tat beanspruchte Al-Shabaab für sich.

apa/dpa

stol