Donnerstag, 17. Dezember 2020

Zaia reicht es: Bewegungsfreiheiten an Weihnachten eingeschränkt

Der Präsident von Venetien, Luca Zaia, will nicht länger auf eine Entscheidung der Regierung in Rom warten: Er hat in seiner Region das Verlassen der eigenen Gemeinde ab 19. Dezember verboten.

Regionenpräsident Luca Zaia will nicht länger warten: Er hat für den Veneto bereits Bewegungseinschränkungen vorgesehen.
Regionenpräsident Luca Zaia will nicht länger warten: Er hat für den Veneto bereits Bewegungseinschränkungen vorgesehen. - Foto: © ANSA / Twitter Luca Zaia
Während in Rom noch verhandelt und diskutiert wird, hat Venetiens Regionenpräsident Luca Zaia schon gehandelt.

Wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtet, hat Zaia in einer neuen Verordnung die Schließung der Gemeindegrenzen am 19. Dezember ab 14 Uhr verfügt. Die Schließung soll bis 6. Jänner andauern.

In San Marino hingegen soll es am Silvesterabend möglich sein, bis 1 Uhr morgens zusammenzusitzen. Auch sollen Lokale und Restaurants länger geöffnet haben dürfen.

Es sei besser, wenn die Leute länger im Restaurant unter Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen sitzen, als dass sie um Mitternacht das schließende Lokal verlassen müssen und draußen dann ohne Sicherheitsmaßnahmen anstoßen, heißt es aus San Marino.

Auch in Südtirol wird derzeit über eigene Regelungen diskutiert.

Hierzulande sollen die Menschen die engsten Verwandten an Weihnachten besuchen bzw. zusammen feiern dürfen – auch über die Gemeindegrenzen hinaus.

Der Trentiner Landeshauptmann Maurizio Fugatti hatte ebenfalls strengere Maßnahmen ab Samstag, 19. Dezember gefordert.

liz