Der dienstälteste Regierungschef eines deutschen Bundeslands und ehemalige SPD-Vorsitzende werde voraussichtlich bis Mitte Mai sein Amt abgeben, berichtete der „Tagesspiegel“ am Mittwoch ohne Nennung von Quellen.Der 63-Jährige werde der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz als seinen Nachfolger vorschlagen. Die rheinland-pfälzische Regierung dementierte den Bericht.Beck habe immer wieder betont, dass er für die Legislaturperiode gewählt sei und sein Amt auch entsprechend ausüben werde, teilte Regierungssprecherin Monika Fuhr am Mittwoch in Mainz mit. Voraussetzung dafür sei, dass seine Gesundheit dies zulasse, „und das ist der Fall“.Auch der rheinland-pfälzische SPD-Generalsekretär Alexander Schweitzer sagte der dpa: „Da ist nichts dran. Solche Pläne und eine solche Absicht gibt es nicht.“Beck ist seit 1994 Ministerpräsident und führt zurzeit eine rot-grüne Koalition. Von 2006 bis 2008 war Beck auch Vorsitzender der Bundes-SPD. In regionalen Medien war schon vor einigen Wochen berichtet worden, Beck habe damit begonnen, seine Nachfolge zu regeln.Bisher steht aber offiziell kein Zeitpunkt für einen möglichen Rückzug fest. Als mögliche Nachfolger werden neben Lewentz auch SPD-Fraktionschef Hendrik Hering und die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen (SPD) gehandelt. apa/dpa