Ministerpräsident Renzi habe im Rahmen der Konsultationen zugesichert, dass er den von der Regierung Letta eingeschlagenen Weg des Ausbaus der Südtiroler Autonomie und der Neuregelung der finanziellen Beziehungen zwischen Staat und Land mit Südtirol fortsetzen wolle. „In seiner Replik hat er einen ausdrücklichen Bezug auf die Sonderautonomien gemacht und versichert, dass er diese nicht nur respektieren wird, sondern dass er diese als Beispiel für eine gute Verwaltung anerkennt", betont Zeller."Für uns entscheidend ist die Umsetzung der bereits mit der Regierung Letta getroffenen Vereinbarungen, die im Stabilitätsgesetz aufgenommen wurden und die im Besonderen die Erlassung von Durchführungsbestimmungen zum Nationalpark Stilfser-Joch, zur Agentur der Einnahmen und zum Verwaltungspersonal der Gerichte vorsehen". Man begrüße die Überwindung des perfekten Zwei-Kammer-Systems, doch habe die Reform des Senates nur Sinn, wenn dieser in eine Regionenkammer nach deutschem Muster umgewandelt werde. "Zur Unterstützung der Mittel- und Kleinbetriebe und zur Steigerung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit Italiens, ist die Abschaffung vieler bürokratischen Auflagen, wie etwa SISTRI oder im Bereich der Arbeitssicherheit, unbedingt erforderlich. In Italien versinken viele Betriebe in dieser Flut von Vorschriften. Dieses Land soll sich ein Beispiel an Österreich und an Deutschland nehmen und endlich Vereinfachungen vorsehen", erklärte Zeller.