Das Abkommen, das in den nächsten Tagen von SVP-Obmann Theiner unterzeichnet werde, sei „bahnbrechend“, so Zeller in einer Pressemitteilung am Freitag.Erstmals werde die neue Autonomie von allen drei Sprachgruppen gemeinsam ausgearbeitet, meint der SVP-Kammerabgeordnete, der Palermo vor zehn Jahren noch als „Kuckucksei aus der Eurac“ beschimpft hatte, weil er gegen die Volkszählung zu Felde zog."Alle drei Sprachgruppen tragen 3. Autonomiestatut mit"„Das Autonomiestatut von 1948 wurde über die Köpfe der deutschen und ladinischen Minderheit hinweg von Rom und Trient diktiert und war der Beginn einer jahrzehntelangen Auseinandersetzung um die Durchführung des Pariser Vertrages. Das 2. Autonomiestatut von 1972 wurde von der italienischen Sprachgruppe ‚erduldet‘, aber nicht überzeugt mitgestaltet und mitgetragen, was zu einem Erstarken der nationalistischen Parteien in Südtirol führte“, so Zeller.„Das 3. Autonomiestatut soll nun von allen hier lebenden Sprachgruppen mit getragen werden.“Dass es die SVP ernst meine, sei auch an der Zustimmung zur Kandidatur von Prof.Francesco Palermo für den Senatswahlkreis Bozen deutlich geworden.„Bersani und Bressa sind Glücksfälle für Südtirol“Pierluigi Bersani und Gianclaudio Bressa seien zudem ein Glücksfall für Südtirol, so Zeller.„Sie zählen zu den Freunden Südtirols und sind Garanten für die Umsetzung des bahnbrechenden Abkommens“, meint der SVP-Parlamentarier, der für den Senat kandidiert.Besonders wichtig sei, laut Zeller, die Zustimmung Bersanis zur internationalen Verankerung."Er stellt nicht nur den internationalen Charakter der derzeitigen Autonomie außer Streit, sondern ist auch bereit, Österreich bei der Gestaltung der neuen Autonomie einzubinden“, so Zeller. "Das ist unsere Lebensversicherung für die Zukunft.“